16 April 2026, 08:17

Landespreis für Denkmalpflege 2026: Diese drei Preisträger werden in Sachsen-Anhalt geehrt

Außenansicht des Deutschen Museums in Berlin mit Glasfenstern, Säulen, einem Namensschild, einem Informationsschild, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Himmel.

Landespreis für Denkmalpflege 2026: Diese drei Preisträger werden in Sachsen-Anhalt geehrt

Die Preisträger des Landespreises für Denkmalpflege 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser alle zwei Jahre verliehene Preis ist die höchste Auszeichnung für Denkmalschutz in Sachsen-Anhalt. Er würdigt Personen und Initiativen, die sich in herausragender Weise für den Erhalt des kulturellen Erbes der Region engagieren.

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In diesem Jahr wurden drei Preisträger ausgewählt. Gerhard Christ aus Aschersleben erhielt die Auszeichnung für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der archäologischen Denkmalpflege. Seine Forschungen zur Stadtgeschichte Ascherslebens sind ebenfalls ein zentraler Bestandteil seines Wirkens.

Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) wurde für seinen Einsatz bei der Bewahrung und Restaurierung der Architektur von Halle-Neustadt geehrt. Seine Arbeit trägt maßgeblich dazu bei, das charakteristische bauliche Erbe des Stadtteils zu erhalten.

Der Gruppenpreis ging an den Verein Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V., dessen Projekt sich auf die Sanierung eines ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck konzentrierte. Für die Wiederbelebung dieses lokalen Wahrzeichens erhielt die Initiative ein Preisgeld von 7.500 Euro.

Die einzelnen Preisträger werden jeweils mit 2.500 Euro ausgezeichnet. Die offizielle Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Ministerium für Kultur statt.

Der Landespreis für Denkmalpflege unterstreicht die Bedeutung des Erhalts historischer Stätten und Traditionen in Sachsen-Anhalt. Die prämierten Projekte – von archäologischer Forschung bis hin zur baulichen Restaurierung – werden bei der anstehenden Veranstaltung öffentlich gewürdigt. Durch ihr Engagement bleibt das kulturelle Erbe der Region für kommende Generationen bewahrt.

Quelle