25 June 2026, 12:14

Leroy Sané zwischen Kritiksturm und Nationalmannschafts-Zukunft

Schieb's die Schuld auf Sané

Leroy Sané zwischen Kritiksturm und Nationalmannschafts-Zukunft

Die Diskussion um Leroy Sané in der deutschen Nationalmannschaft hat sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt. Trotz seiner Leistungen sieht sich der Flügelstürmer massiver Kritik ausgesetzt – manche stellen sogar seinen Platz im Kader infrage. Sein Wechsel zu Galatasaray und die anschließenden Schwierigkeiten haben die Debatte zusätzlich angeheizt.

Sanés erste Saison in Istanbul verlief enttäuschend. In 43 Einsätzen erzielte er nur sieben Tore – weit unter den Erwartungen. Kritiker meinen nun, dieser Transfer könnte seine Chancen in der Nationalelf geschmälert haben.

Die öffentliche Kritik reißt nicht ab. Ilkay Gündoğan wies in einer öffentlichen Botschaft darauf hin, dass Sané ständig unter Druck stehe, als warte man nur darauf, dass er scheitert. Diese Anspannung ist seit seiner Nominierung für die WM spürbar, wobei Fans und Medien jede seiner Leistungen sezierend analysieren.

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Doch Sané hat für Deutschland entscheidende Momente geliefert. Er spielte eine Schlüsselrolle in der WM-Qualifikation, traf zweimal und bereitete ein Tor im wichtigen Spiel gegen die Slowakei vor. Prominente Unterstützer wie Joshua Kimmich und Julian Nagelsmann lobten in jüngsten Interviews seinen Einsatz und seine defensiven Leistungen.

Auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel musste sich Jamie Leweling Fragen zu Sanés Form stellen. Dagegen wurde Nadiem Amiri nicht zu Jamal Musiala befragt – obwohl beide um dieselbe Position im offensiven Mittelfeld konkurrieren. Diese ungleiche Aufmerksamkeit macht Sané zu einem ungewöhnlichen Sündenbock für die größeren Probleme der Mannschaft.

Die Zukunft Sanés in der Nationalmannschaft bleibt ungewiss. Zwar hat seine Leistung im Verein nachgelassen, doch seine Beiträge für die Auswahl sind nicht zu übersehen. Die anhaltende Kritik könnte sein Selbstvertrauen untergraben, doch sowohl seine Mannschaftskollegen als auch der Trainer stehen weiterhin hinter ihm.

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