18 June 2026, 12:17

Linke distanziert sich von Stalin-Verherrlichung durch Jugendverband

Schwerdtner distanziert sich von der Linken Jugend

Linke distanziert sich von Stalin-Verherrlichung durch Jugendverband

Die Führung der Linken hat sich öffentlich von umstrittenen Äußerungen distanziert, die von Mitgliedern ihres Jugendverbandes stammen. Die Aussagen, in denen unter anderem Stalinismus und die DDR verherrlicht wurden, haben innerhalb der Partei breite Empörung ausgelöst. Die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner lehnte die Kommentare scharf ab.

Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hatten Funktionäre von Linksjugend [’solid] in einem internen Forum historische Figuren wie Stalin und Mao Zedong gelobt. Zudem wurden die ehemalige DDR positiv dargestellt. Mitglieder der Gruppe hatten außerdem ein Bild mit der Parole „Tod Israel“ gepostet und antisemitische Aussagen über Israel verbreitet.

Linksjugend [’solid] distanzierte sich daraufhin ausdrücklich von der DDR und ähnlichen Systemen. Die Gruppe verurteilte zudem Antisemitismus in allen Formen. Die Berliner Landesvorsitzenden der Linken, Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer, forderten umgehende Konsequenzen gegen die Verantwortlichen.

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Auch auf Landesebene zeigten sich Politiker der Linken empört. So verlangte der Fraktionsvorsitzende in Thüringen, Christian Schaft, eine klare Verurteilung auf dem nächsten Bundesparteitag. Die Linke prüft nun die Vorwürfe und treibt mögliche Sanktionen voran.

Die Äußerungen haben in der gesamten Partei heftige Reaktionen ausgelöst. Linksjugend [’solid] hat sich von den umstrittenen Aussagen distanziert, während die Linke Schritte einleitet, um den Vorfall aufzuarbeiten. Untersuchungen und mögliche disziplinarische Maßnahmen laufen bereits.

Quelle