09 May 2026, 02:14

Literarischer Abend zum israelischen Unabhängigkeitstag mit Kibbuz-Geschichten

Plakat mit detaillierter Karte Israels mit geographischen Merkmalen, Stadtnamen und bilingualem Englisch-Hebräisch-Text.

Literarischer Abend zum israelischen Unabhängigkeitstag mit Kibbuz-Geschichten

Ein literarischer Abend findet am 13. Mai zum israelischen Unabhängigkeitstag statt

Am 13. Mai wird ein literarischer Abend begangen, um den Unabhängigkeitstag Israels zu feiern. Die Veranstaltung widmet sich auch den Kibbuzim – kollektiven Siedlungen, die in Israel bereits vor der Staatsgründung 1948 entstanden. Ihre Vision war radikal: eine Gesellschaft ohne Geld und Privateigentum, in der Gleichheit und geteilte Ressourcen den Alltag prägten. Doch mit der Zeit zerbrach der Traum, denn die menschliche Natur widerstrebte der Idee einer dauerhaften Unterordnung unter die Gemeinschaft.

Im Rahmen des Abends wird Heinz D. Haun aus Amos Oz’ Sammlung die Erzählung „Esperanto“ lesen. Sie handelt von Martin, einem Schuhmacher, der mit einer Esperanto-Gruppe menschliche Konflikte überwinden will. Die Lesungen werden von Live-Musik begleitet: Arne Meinhardt spielt Akkordeon, seine Tochter Anaïs Violoncello.

Der Abend ehrt nicht nur den Unabhängigkeitstag Israels, der jährlich am 14. Mai begangen wird, sondern reflektiert auch über die Ideale und Kämpfe der Kibbuz-Bewegung, die einst ein Grundpfeiler der israelischen Gesellschaft war.

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Die Veranstaltung verbindet Erzählkunst, Musik und eine Auseinandersetzung mit der Geschichte Israels. Über das Werk von Amos Oz hinweggespürt erkunden die Gäste Aufstieg und Niedergang des Kibbuz-Traums. Sie bietet die Gelegenheit, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und gleichzeitig die Gründung der Nation zu feiern.

Quelle