Luke Littler kehrt nach Berlin zurück – wird er die Buhrufe diesmal besiegen?
Philipp FischerLuke Littler kehrt nach Berlin zurück – wird er die Buhrufe diesmal besiegen?
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück – für den achten Abend der Premier League in Berlin. Der junge Darts-Star wurde in der Vergangenheit von deutschen Zuschauern immer wieder ausgebuht. Sein bevorstehendes Duell gegen Stephen Bunting wird eine weitere Bewährungsprobe in einem Land, in dem er es bisher nicht geschafft hat, die Fans für sich zu gewinnen.
Litters angespanntes Verhältnis zu den deutschen Zuschauern reicht Jahre zurück. Im April 2023 erreichte er zwar das Halbfinale des German Darts Grand Prix, unterlag dort aber Gian van Veen – begleitet von Buhrufen während und nach dem Spiel.
Die Ablehnung hielt auch 2025 an. Beim European Tour-Turnier in Hildesheim wurde er bei seinem Match gegen Peter Wright ausgepfiffen. Monate später, bei der Europameisterschaft in Dortmund, kassierte er eine weitere Niederlage – diesmal gegen James Wade – wieder unter Buhrufen.
Littler hat offen zugegeben, dass er es nicht mag, in Deutschland anzutreten. Dennoch kehrt er nach Berlin zurück, um in der Saison 2026 seinen dritten Sieg bei den Nightly Games einzufahren. Der ehemalige Weltmeister Mark Webster glaubt, dass die negative Reaktion Littler sogar zu besseren Leistungen antreiben könnte. Webster betonte zudem, dass der junge Spieler bei den deutschen Fans weiterhin unbeliebt ist.
Beim Berliner Turnier trifft Littler nun auf Bunting – vor einem vermutlich skeptischen Publikum. Seine bisherigen Erfahrungen deuten auf einen weiteren schwierigen Empfang hin. Ob die Buhrufe ihn beflügeln oder belasten: Das Match wird ein entscheidender Moment in seiner Saison 2026 werden.






