Mainz im Verkehrsinfarkt: Schulkinder in Gefahr durch Staus und blockierte Zebrastreifen
Sebastian FischerMainz im Verkehrsinfarkt: Schulkinder in Gefahr durch Staus und blockierte Zebrastreifen
Verkehrschaos in der Mainzer Innenstadt: Eltern und Polizei schlagen Alarm
Der morgendliche Berufsverkehr in der Mainzer Innenstadt, insbesondere rund um die Rheinstraße, entwickelt sich zunehmend zu einem Problem. Baustellen und Straßensperrungen führen zu massiven Staus, die vor allem für Schulkinder auf dem Weg zur Schule gefährlich werden. Eltern und die Polizei zeigen sich besorgt über die Situation.
Besonders kritisch wird es zur Hauptverkehrszeit, wenn Autos und Busse sich im Schneckentempo entlang der Rheinachse bewegen. Viele Fahrzeuge bleiben sogar dann auf den Zebrastreifen stehen, wenn die Ampel bereits auf Grün geschaltet ist. Autofahrer schaffen es oft nicht, die Überwege rechtzeitig zu räumen, bevor die Ampel umspringt – und müssen dann in riskanten Positionen anhalten.
Eltern berichten, dass Kinder beim Überqueren der Straße zwischen den Fahrzeugen leicht übersehen werden. Einige Autofahrer setzen sogar rückwärts, ohne die Schulkinder zu bemerken, die hinter ihren Fahrzeugen vorbeilaufen. Die Polizei hat die Problemzone vor Ort begutachtet und die Bedenken bestätigt – insbesondere an der Rheinstraße.
Auch Stadtbusse verschärfen die Situation, indem sie Zebrastreifen blockieren, die von Schulkindern genutzt werden. Trotz regelmäßiger Verkehrskontrollen und der Überwachung von Schulwegen bleibt der Stau eine Gefahr für junge Fußgänger.
Die Lage bleibt für Kinder auf dem Schulweg riskant, da Fahrzeuge immer wieder die Überwege versperren. Polizei und Stadtverwaltung sind sich des Problems bewusst, haben jedoch noch keine neuen Maßnahmen zur Entlastung des Verkehrs angekündigt. Bis auf Weiteres sind Autofahrer und Fußgänger in dem Bereich zu besonderer Vorsicht aufgerufen.






