Manchester United Women kämpft in München um das Champions-League-Halbfinale
Sebastian FischerManchester United Women kämpft in München um das Champions-League-Halbfinale
Manchester United Women vor schwerer Aufgabe im Champions-League-Viertelfinale
Im Rückspiel des Viertelfinals der Women's Champions League steht Manchester United Women vor einer herausfordernden Mission: Am 1. April müssen sie in Deutschland gegen den FC Bayern München ein 3:2-Hinspieldefizit aufwerten. Trainer Marc Skinner betont die Bedeutung eines Sieges, muss dabei aber die körperliche Belastung seiner Spielerinnen im dicht gedrängten Spielplan im Blick behalten.
Die Schlüsselfigur im Sturm, Hinata Miyazawa, stand im Hinspiel nur wenige Tage nach ihrem Triumph mit Japan bei der Asienmeisterschaft bereits wieder in der Startelf. Elisabeth Terland hingegen blieb aufgrund körperlicher Probleme auf der Bank.
Skinner lobte nach dem Hinspiel die Resilienz seines Teams, das trotz eines frühen Rückstands gegen die Bayern stark zurückkämpfte. Gleichzeitig wies er auf die taktische Anpassung der Münchner hin, die im Rückspiel mit einem direkteren Spielstil agierten – eine Herausforderung, der United nun begegnen muss.
Besonders beeindruckt zeigte sich Skinner von Miyazawas schneller Rückkehr, die ihrer internationalen Erfahrung zugeschrieben wird. Die Japanerin meisterte die Belastung durch die langfristige Reise und den engen Zeitplan nach dem Asien-Cup-Titel besser als viele andere.
Die norwegische Stürmerin Terland blieb hingegen im Hinspiel unberücksichtigt. Skinner erklärte, sie habe nach vorherigen Spielen mit körperlichen Reizungen zu kämpfen gehabt und müsse schonend eingesetzt werden – eine Folge des strapaziösen Programms mit sechs Spielen in nur 15 Tagen.
Die Botschaft vor dem Rückspiel ist klar: Nur ein Sieg in München hält die Champions-League-Träume am Leben. Die Mannschaft muss nun Erholung und Vorbereitung optimal balancieren, um im entscheidenden Spiel alles zu geben.
Die Aufgabe ist einfach, aber anspruchsvoll: In Deutschland siegen, um weiterzukommen. Fitness und taktische Anpassungen werden gegen einen flexiblen Bayern-Kader entscheidend sein. Mit Miyazawa als Option, aber Terland noch in der Rekonvaleszenz, hängt viel von Skinners Personalentscheidungen ab – und davon, ob es gelingt, das Defizit zu drehen.






