24 May 2026, 08:16

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz: Kliniken und Gewerkschaften schlagen Alarm

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz: Kliniken und Gewerkschaften schlagen Alarm

Diese Woche ist eine Protestaktion gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung geplant. Beschäftigte, Gewerkschaftsvertreter und Krankenhausbetreiber befürchten eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und mögliche Stellenstreichungen. Die Veranstaltung umfasst eine Versammlung, eine Fotoaktion sowie Aufrufe an den Bundestag, den aktuellen Entwurf abzulehnen.

Der Protest beginnt am Donnerstag um 8 Uhr mit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Die Organisatoren wollen ihre Forderungen vor der Abstimmung im Bundestag über das Gesetz unterstreichen. Sowohl Krankenhausmitarbeiter als auch der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi haben bereits Bedenken gegen die Auswirkungen des Entwurfs geäußert.

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Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Die zentrale Botschaft ist klar: Das Gesetz darf in seiner jetzigen Form nicht verabschiedet werden. Die Protestierenden argumentieren, es gefährde Arbeitsplätze und Standards.

Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags sind zur Teilnahme eingeladen. Auch die Krankenhausbetreiber unterstützen die Aktion und teilen die Sorgen über die Folgen des Gesetzes.

Ziel des Protests ist es, Druck auf die Abgeordneten auszuüben, den Entwurf nachzubessern. Beschäftigte und Gewerkschaften fordern Änderungen, um Stellenabbau und eine Verschlechterung der Bedingungen zu verhindern. Das Ergebnis könnte die künftigen Debatten über die Finanzierung der Krankenversicherung prägen.

Quelle