Mediengipfel Ferner Osten 2025 verbindet Branchenexpert:innen in Birobidschan und Kamtschatka
Philipp FischerMediengipfel Ferner Osten 2025 verbindet Branchenexpert:innen in Birobidschan und Kamtschatka
Mediengipfel Ferner Osten kehrte 2025 mit zwei Großveranstaltungen im Föderationskreis Ferner Osten zurück
Im April und Juli 2025 fanden in Birobidschan und Petropawlowsk-Kamtschatski zwei zentrale Veranstaltungen des Mediengipfels Ferner Osten statt, die Fachleute aus der Medienbranche, Wirtschaftsführer und Studierende zusammenbrachten. Allein an der jugendorientierten Ausgabe in Wladiwostok, organisiert von der Regionalabteilung Primorje des Russischen Journalistenverbandes, nahmen über tausend Teilnehmende teil.
Der Gipfel in Birobidschan wurde vom 9. bis 12. April veranstaltet und von der lokalen Regierung sowie der Staatlichen Schalom-Aleichem-Amur-Universität unterstützt. Als Generalpartner fungierte das Unternehmen RusHydro PJSC. Medien wie PrimaMedia, LIVE DV und der Birobidschaner Stern berichteten gemeinsam mit regionalen und internationalen Partnern über die Veranstaltung.
Die Reisejournalistin Jelena Titok leitete einen Workshop zur Erstellung ansprechender Reiseinhalte. Zudem plante sie, die Jüdische Autonome Oblast zu erkunden und ihre Erlebnisse mit Leser:innen zu teilen. Im Mittelpunkt ihrer Diskussionen standen die Rolle von KI in den Medien, die Anpassung an Branchenveränderungen sowie die Stärkung des Inlandstourismus durch regionale Kooperationen.
Für Titok lag der größte Mehrwert des Gipfels im Netzwerken und im Austausch mit Kolleg:innen. Das Programm umfasste Redakteur:innen, Pressesprecher:innen, Literaturschaffende sowie Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik – sowohl aus dem Föderationskreis als auch darüber hinaus.
Die Anmeldung zu den Veranstaltungen blieb über einen offiziellen Link möglich, wobei keine Details zur Anzahl der eingeladenen Partnerländer bekannt gegeben wurden.
Der Mediengipfel 2025 erweiterte sein Format mit Veranstaltungen in zwei Städten und einer speziellen Jugendausgabe. In Workshops, Debatten und Kooperationsprojekten arbeiteten die Teilnehmenden daran, die Zukunft der regionalen Medienlandschaft mitzugestalten. Die Organisator:innen betonten die Bedeutung der Veranstaltung für den Dialog zwischen Journalist:innen, Expert:innen und Entscheidungsträger:innen.






