Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für nachhaltigere Logistik
Sebastian FischerMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für nachhaltigere Logistik
Metro Logistics führt die Energiemanagement-Plattform flexOn von encentive an seinen deutschen Logistikstandorten ein. Das System soll durch die Echtzeit-Optimierung des Energieverbrauchs Kosten senken und die Effizienz steigern. Das Pilotprojekt startet im Logistikzentrum des Unternehmens in Marl.
Die flexOn-Plattform verschiebt den Energiebedarf automatisch, um Spitzenlastzeiten oder hohe Preise zu vermeiden. Sie steuert energieintensive Geräte wie Kühlanlagen und Elektro-Stapler. Auch das Laden der Elektro-Stapler wird so geregelt, dass das Stromnetz nicht zusätzlich belastet wird.
Das System liefert Echtzeitdaten zu Energieverbrauch, -erzeugung und -lasten. Es passt den Verbrauch an Strompreise, Netzkapazitäten und die vor Ort verfügbare Solarenergie an. Ziel ist es, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen, die Spitzenlast zu reduzieren und die Gesamtenergiekosten zu senken.
Die Erfahrungen aus dem Marl-Pilotprojekt fließen in die Einführung an anderen deutschen Standorten ein, darunter Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau. Langfristig soll die Plattform den Energieverbrauch, die -erzeugung und die Systemsteuerung an allen Metro-Logistics-Standorten koordinieren.
Die Lösung hilft Metro Logistics nicht nur, Kosten zu sparen und Energie effizienter zu nutzen, sondern fördert auch die bessere Integration erneuerbarer Energien. Die ersten Ergebnisse werden aus dem Standort Marl erwartet, bevor die Einführung bundesweit ausgeweitet wird.






