Müller stoppt China-Expansion und setzt auf europäische Märkte statt Pudong
Sebastian FischerMüller stoppt China-Expansion und setzt auf europäische Märkte statt Pudong
Der deutsche Einzelhändler Müller hat seine Pläne für den Eintritt in den chinesischen Markt vorerst auf Eis gelegt. Ursprünglich wollte das Unternehmen bis Ende 2026 seinen ersten Standort im Shanghaier Bezirk Pudong eröffnen. Stattdessen konzentriert sich der Konzern nun auf die Expansion in neue europäische Märkte.
Müller hatte mit der lokalen Entwicklungsbehörde Pudongs intensive Gespräche über die geplante Ausdehnung geführt. Das ursprüngliche Vorhaben sah vor, innerhalb von fünf Jahren bis zu 500 Filialen in ganz China zu eröffnen. Doch der Großhändler hat diesen großen Schritt in das Land nun verschoben.
Gänzlich aufgegeben hat Müller seine China-Pläne jedoch nicht. Sowohl das Unternehmen als auch die Behörde in Pudong ließen die Tür für künftige Verhandlungen offen. Vorerst verlagert sich der Fokus jedoch nach Europa, wo die Slowakei und Tschechien zu zentralen Zielen werden.
Die Entscheidung bedeutet, dass Müller sein China-Debüt nicht wie geplant vollziehen wird. Stattdessen lenkt das Unternehmen seine Ressourcen darauf, die Präsenz in Mitteleuropa auszubauen. Ein Zeitplan für die Wiederaufnahme der Gespräche in China steht derzeit nicht fest.






