Münster und IHK stärken Geoinformationstechnologie-Ausbildung durch gemeinsame Prüfungen
Sebastian FischerMünster und IHK stärken Geoinformationstechnologie-Ausbildung durch gemeinsame Prüfungen
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen arbeiten künftig enger in der Berufsausbildung zusammen. Ihr gemeinsames Vorhaben zielt darauf ab, die Prüfungen von Auszubildenden in der Geoinformationstechnologie zu verbessern. Durch die Kooperation sollen Abläufe vereinfacht und einheitliche Standards in der gesamten Region sichergestellt werden.
Die Bezirksregierung Münster ist für die berufliche Ausbildung im öffentlichen Sektor zuständig, während die IHK Nord Westfalen die Ausbildungsverhältnisse in Handel und Industrie betreut. Beide Institutionen haben nun beschlossen, ihre fachlichen und personellen Ressourcen zu bündeln.
Ein gemeinsamer Prüfungsausschuss wird eingerichtet, der alle Auszubildenden nach einheitlichen Kriterien bewertet. Damit entfällt die Notwendigkeit separater Gremien. Die Geschäftsstelle des Ausschusses wird ihren Sitz in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster haben.
Geomatik-Fachleute und Vermessungstechniker spielen in diesem Bereich eine zentrale Rolle. Sie erfassen, bearbeiten und visualisieren raumbezogene Daten mit modernen Technologien. Diese Daten bilden die Grundlage für Aufgaben in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Ausbildungen in der Geoinformationstechnologie gelten zudem als entscheidend für den digitalen Fortschritt.
Der neue gemeinsame Prüfungsausschuss wird die Bewertungen von Auszubildenden im Münsterland standardisieren. Durch den Austausch von Ressourcen wird das Verfahren effizienter. Von der Maßnahme profitieren sollen sowohl die Auszubildenden als auch die Branchen, die auf raumbezogene Daten angewiesen sind.






