17 March 2026, 00:17

Nach 50 Jahren: Gestohlener Hofbräuhaus-Krug kehrt als Überraschung zurück

Alte Werbeplakat mit zwei metallenen Bierhumpen und einem Glas Bier.

Nach 50 Jahren: Gestohlener Hofbräuhaus-Krug kehrt als Überraschung zurück

Ein 1976 aus dem Münchner Hofbräuhaus gestohlener Bierkrug ist nach 50 Jahren zurückgegeben worden

Ein anonymer Tourist, der den Krug damals als Souvenir mitgenommen hatte, schickte ihn nun zurück – zusammen mit 20 Euro als Ersatz für die Kosten. Das Geld kommt nun einer lokalen Initiative für bedürftige Kinder zugute.

Dass gestohlene Krüge zurückgegeben oder Ersatzzahlungen geleistet werden, kommt im Hofbräuhaus etwa drei- bis viermal pro Jahr vor. Zwar führt die Brauerei keine Statistik über die fehlenden Stücke, doch Sicherheitskräfte kontrollieren die Ausgänge, um Diebstähle zu verhindern. Dieser Fall sticht jedoch durch die ungewöhnlich lange Zeitspanne heraus.

Der englischsprachige Tourist hatte den Krug jahrzehntelang behalten, bevor er sich entschloss, ihn zurückzuschicken. Vor der Rückgabe informierte er sich auf der Website des Hofbräuhauses über den aktuellen Preis eines neuen Kruges. Die 20 Euro, die er als Ausgleich überwies, fließen nun in die Initiative "Buntes Münchner Kindl", die benachteiligten Kindern in München hilft.

Offizielle Aufzeichnungen darüber, wie viele gestohlene Krüge jährlich zurückgegeben oder entschädigt werden, gibt es nicht. Diebstähle und Rückgaben werden diskret geregelt, ohne dass es ein öffentliches Meldesystem gäbe.

Die Rückgabe des Kruges zählt zu den Fällen mit der längsten Verzögerung in der Geschichte des Hofbräuhauses. Zwar kommt es vereinzelt zu Diebstählen, doch setzt die Brauerei auf Prävention statt auf die Erfassung von Verlusten. Die 20 Euro Spende hingegen kommen direkt einer Einrichtung zugute, die sich für Kinder in der Region einsetzt.

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