08 June 2026, 10:14

Neobroker wie Trade Republic verändern Deutschlands Spar- und Aktienkultur radikal

EU-Verordnung trifft Neobroker: Was ändert sich für Trade Republic & Co.

Neobroker wie Trade Republic verändern Deutschlands Spar- und Aktienkultur radikal

Immer mehr Deutsche investieren in Aktien – so viele wie nie zuvor. Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Aktionäre von 12,7 auf 14,1 Millionen. Hinter diesem Wandel stehen junge Fintech-Unternehmen wie Trade Republic und Scalable Capital, die den Handel günstiger und zugänglicher gemacht haben.

Neobroker haben die Art und Weise, wie Menschen investieren, revolutioniert, indem sie die Kosten drastisch gesenkt haben. Bei Trade Republic und Scalable Capital können Nutzer Aktien zu niedrigen Gebühren kaufen und verkaufen. Ihre benutzerfreundlichen Apps haben innerhalb weniger Jahre Millionen neuer Kunden gewonnen.

Beide Unternehmen erweitern ihr Angebot mittlerweile über den reinen Wertpapierhandel hinaus. Scalable Capital hat zinsgünstige Tagesgeldkonten in sein Portfolio aufgenommen, während Trade Republic Kindersparpläne anbietet, mit denen Eltern für die Zukunft ihrer Kinder vorsorgen können.

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Das Ziel ist klar: Die Gebühren niedrig halten und den Kunden gleichzeitig mehr Möglichkeiten bieten, ihr Vermögen zu vermehren. Diese Entwicklungen spiegeln einen größeren Trend wider, bei dem Fintech-Unternehmen zunehmend in klassische Bankdienstleistungen vordringen.

Der Aufstieg der Neobroker hat das Investieren für Millionen Menschen vereinfacht. Mit neuen Funktionen wie Sparkonten und Sparplänen für Kinder sind sie längst keine reinen Handelsplattformen mehr. Ihr Wachstum zeigt: Günstige, digital ausgerichtete Finanzdienstleistungen sind gekommen, um zu bleiben.

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