19 June 2026, 20:14

Neue Ausstellung in Emmendingen fragt: "Was bleibt uns nach dem Krieg?"

Neue Ausstellung in Emmendingen erzählt Geschichten des Fliegens

Neue Ausstellung in Emmendingen fragt: "Was bleibt uns nach dem Krieg?"

Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung mit dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“

Die Schau untersucht, wie Flucht und Migration die heutige Gesellschaft geprägt haben – mit einem besonderen Fokus auf deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa. Die Eröffnung findet am Sonntag, dem 21. Juni, um 11:15 Uhr mit einer feierlichen Vernissage statt.

Die Ausstellung ist das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević. Sie beleuchtet Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichen Zusammenhalt anhand der Schicksale jener, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Ein regionaler Schwerpunkt widmet sich der Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen.

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Die Schau entsteht in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht und ist bis zum 8. November zu sehen. Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, zusätzlich sind Besuche nach Vereinbarung möglich.

Die Ausstellung verbindet historische Erzählungen mit persönlichen Berichten und will die langfristigen Folgen der Nachkriegsmigration aufzeigen. Besucher können sich während der regulären Öffnungszeiten oder nach Absprache mit den Themen auseinandersetzen.

Quelle