Neue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für 400 Haushalte
Philipp FischerNeue Ortsnetzstation in Wolfenbüttel sichert Stromversorgung für 400 Haushalte
Die Stadtwerke Wolfenbüttel haben eine neue Ortsnetzstation in der Halchterschen Straße fertiggestellt, um den steigenden Strombedarf zu decken. Das rund 200.000 Euro teure Projekt ist bereits die vierte solche Anlage, die der kommunale Versorger in diesem Jahr in Betrieb genommen hat. Nach Angaben der Verantwortlichen soll sie die Versorgungssicherheit erhöhen und künftige Nachfragesteigerungen in der Region abfedern.
Die Station wandelt Strom aus dem Mittelspannungsnetz in das Niederspannungsnetz um und garantiert so eine stabile Versorgung für lokale Verbraucher. Mit einer Leistung von 630 Kilovoltampere kann sie unter normalen Bedingungen etwa 400 Einfamilienhäuser versorgen. Bei Bedarf lässt sich die Kapazität später verdoppeln, um weiteres Wachstum zu bewältigen.
Die Anschlussarbeiten sind für die Sommerferien geplant, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Aufrüstung ermöglicht zudem neue Infrastruktur, darunter Ladestationen für Elektroautos und die Einspeisung von Solarstrom. Ingo Schultz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfenbüttel, betonte, dass moderne Netze heute deutlich höhere Lasten bewältigen müssten als noch vor einigen Jahren.
Die neueste Station ist bereits die vierte Anlage, die das Unternehmen 2024 errichtet hat. Die Investitionen spiegeln den wachsenden Stromverbrauch in der Region und den Bedarf an leistungsfähigerer Infrastruktur wider. Die neue Ortsnetzstation stärkt nicht nur die lokale Versorgungssicherheit, sondern bereitet das Netz auch auf künftige Energieanforderungen vor. Ihre erweiterte Kapazität erlaubt zusätzliche Dienstleistungen wie E-Mobilität und Solarstrom-Integration. Die Stadtwerke Wolfenbüttel werden die Leistung überwachen und die Kapazität bei Bedarf anpassen.






