05 May 2026, 20:59

Neuer Inflationsschub belastet deutsche Haushalte im April 2026

Liniengraph, der den Verbraucherpreisindex für alle städtischen Verbraucher (ohne Nahrungsmittel und Energie) und den effektiven Federal Funds Rate über die Zeit zeigt, mit Jahren auf der x-Achse und der Inflationsrate auf der y-Achse.

Neuer Inflationsschub belastet deutsche Haushalte im April 2026

Inflation in Deutschland steigt erneut – Haushalte weiter unter Druck

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Die Inflation in Deutschland zieht wieder an und belastet die Haushaltskassen zusätzlich. Die aktuellen Zahlen für April 2026 zeigen höhere Kosten für Energie, Kraftstoffe und Dienstleistungen – viele Verbraucher kämpfen weiterhin damit, den Alltag zu finanzieren.

Bundesweit lag die Inflationsrate im April 2026 bei 2,9 Prozent und damit höher als im Vormonat. In Niedersachsen stieg sie von 2,6 Prozent im März auf 3,0 Prozent im April. Zwar bedeutet eine niedrigere Inflationsrate, dass die Preise langsamer steigen – sinken tun sie aber nicht: Viele Waren und Dienstleistungen bleiben teuer.

Die Energiekosten lagen im April um 11,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Noch stärker stiegen die Spritpreise: Diesel verteuerte sich um 46,0 Prozent, die Kraftstoffkosten insgesamt um 27,7 Prozent. Besonders Autofahrer spüren diese Preissprünge schmerzhaft.

Die Lebensmittelpreise in Niedersachsen erhöhten sich im Schnitt nur um 1,2 Prozent, doch bei einigen Produkten waren die Aufschläge deutlich höher. Die Kosten für Dienstleistungen lagen hingegen 2,9 Prozent über denen von April 2025. Der jüngste Inflationsschub folgt auf den Ausbruch des Iran-Kriegs, der die globalen Märkte durcheinandergebracht und die Preise in die Höhe getrieben hat.

Viele Menschen stellen fest, dass ihr Geld nicht mehr so weit reicht wie früher. Angesichts steigender Energie-, Sprit- und Dienstleistungspreise wird die finanzielle Belastung für die Haushalte voraussichtlich weiter anhalten. Die aktuellen Daten bestätigen: Trotz leichter Entspannung bleiben die hohen Preisniveaus fest verankert.

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