19 April 2026, 10:16

Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Wohnungsbau revolutionieren und Kosten drücken

Eine detaillierte Zeichnung eines 18. Jahrhundert deutschen Hauses mit vielen Fenstern und einer Tür, begleitet von Text auf demselben Papier.

Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Wohnungsbau revolutionieren und Kosten drücken

Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, noch vor Ende 2023 das Gebäudetyp-E-Gesetz einzubringen. Das neue Gesetz soll Baukosten senken und den Wohnungsbau beschleunigen. Hubertz betonte, dass es auf eine gut vorbereitete Gesetzgebung ankomme – und nicht auf das bloße Einhalten eines Termins.

Mit dem geplanten Gesetz soll Wohnraum bezahlbarer werden, indem strenge Baustandards gelockert werden. Hubertz erklärte, dass schnellere Bauprozesse zu erheblichen Einsparungen führen würden. Gleichzeitig verwies sie auf laufende Gespräche mit Branchenexperten und Verbänden, um den Entwurf weiter zu verfeinern.

Ein zentraler Bestandteil des Vorhabens ist die Straffung der Genehmigungsverfahren. Wie Hubertz darlegte, haben übermäßige Vorschriften die Kosten jahrelang in die Höhe getrieben. Durch Vereinfachungen erhofft sich die Regierung nun geringere Ausgaben und eine schnellere Umsetzung von Wohnungsbauprojekten.

Auf die Frage nach dem Zeitplan bestätigte Hubertz, dass das Gesetz bis Dezember finalisiert werde. "Wir werden das bis Jahresende schaffen", sagte sie – allerdings mit dem klaren Ziel, die Regelungen vor der Umsetzung gründlich auszuarbeiten.

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Das Gebäudetyp-E-Gesetz zielt darauf ab, hohe Wohnkosten durch schnelleres und günstigeres Bauen zu bekämpfen. Die Abstimmung mit Wirtschaftsverbänden und Fachgremien läuft noch, um die endgültige Fassung zu gestalten. Wird das Gesetz verabschiedet, könnte es die Art und Weise verändern, wie in Deutschland Wohnprojekte genehmigt und umgesetzt werden.

Quelle