Neues Investigativmagazin Klar startet 2026 – und polarisiert schon jetzt
Sebastian FischerNeues Investigativmagazin Klar startet 2026 – und polarisiert schon jetzt
Die öffentlichen Rundfunkanstalten NDR und BR treiben Klar voran, ein neues Investigativmagazin, das 2026 an den Start geht. Die Sendung sorgt bereits für Diskussionen – Kritiker werfen ihr vor, sich dem rechtspopulistischen Diskurs anzunähern. Geplant sind sechs Folgen, beginnend am 15. April mit Tanit Koch als Moderatorin.
Die ersten drei Pilotfolgen von Klar wurden 2025 ausgestrahlt und behandelten Themen wie Migration, die Folgen der COVID-19-Pandemie sowie das, was als "Frust der Landwirte" beschrieben wurde. Diese Inhalte lösten gemischte Reaktionen aus und führten zu Vorwürfen einer "Cancel Culture", nachdem der NDR seine Pläne für die Sendung später anpasste.
Nun bestätigte der NDR, dass Tanit Koch drei Folgen moderieren wird, während der BR für die übrigen drei verantwortlich zeichnet, präsentiert von Julia Ruhs. Die erste Ausgabe mit dem Titel "Zielscheibe Polizei – Missbrauch, Hass und Gewalt" läuft am 15. April mit Koch als Gastgeberin. Ruhs folgt am 29. April mit der nächsten Folge.
Laut den Sendern wird sich Klar auf große gesellschaftliche Kontroversen und systemische Versäumnisse konzentrieren. Trotz der Kritik betonen NDR und BR, das Format wolle drängende Probleme dokumentieren – und nicht einer bestimmten politischen Agenda dienen.
Mit sechs geplanten Folgen für 2026 bleibt Klar in der Hand zweier Moderatorinnen und zweier Sender. Die erste Ausgabe beleuchtet die Spannungen rund um die Polizei, spätere Folgen widmen sich weiteren polarisierenden Themen. Die Serie steht weiterhin im Mittelpunkt der Debatte über Ausgewogenheit im Medien und den öffentlichen Rundfunk.






