10 April 2026, 22:17

Norwegen: Höhere Stromkosten für E-Auto-Besitzer im März – doch es gibt Lösungen

Liniengraph, der den US-Stromenergieverbrauch von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Norwegen: Höhere Stromkosten für E-Auto-Besitzer im März – doch es gibt Lösungen

Energiepreise in Norwegen änderten sich im März erneut – Besitzer von Elektroautos zahlen mehr

Die Energiekosten in Norwegen entwickelten sich im März erneut dynamisch, wobei Besitzer von Elektroautos (E-Autos) mit höheren Rechnungen konfrontiert wurden. Aktuelle Daten des Energieanbieters Tibber zeigen, wie intelligentes Laden und Solaranlagen einigen Haushalten helfen, die Ausgaben zu senken. Gleichzeitig trieb die allgemeine Marktinstabilität die Preise für viele andere in die Höhe.

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Die Großhandelspreise für Strom schwankten Anfang März stark und stiegen oder fielen unvorhersehbar. Der anhaltende Iran-Konflikt verschärfte die Lage, indem er die Gaspreise in die Höhe trieb – was wiederum die Stromkosten erhöhte. Auch die Tarife für Neukunden stiegen im Laufe des Monats.

Für Tibber-Kunden fielen die Auswirkungen unterschiedlich aus: Haushalte mit E-Autos, intelligenten Stromzählern und flexiblen Tarifen verzeichneten im Vergleich zum Februar einen Anstieg der Kosten um etwa 3 %. Die anpassungsfähigsten Haushalte – jene, die ihre Ladezeiten in günstigere Phasen verlegten – konnten ihre Ausgaben jedoch um fast 7 % reduzieren. Die Ladegewohnheiten spiegelten diesen Wandel wider: Die Aktivität in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 6 Uhr nahm deutlich zu, während das Abendladen zurückging.

Solarstrom machte einen spürbaren Unterschied. Die obersten 10 % der Tibber-Kunden, die Solaranlagen mit einem E-Auto kombinierten, zahlten 2025 im Durchschnitt 22 Cent pro Kilowattstunde, während E-Auto-Besitzer ohne Solarstrom 26 Cent berappen mussten. Inzwischen verfügen etwa drei Viertel der Tibber-Haushalte sowohl über ein E-Auto als auch über eine Solaranlage.

Edgeir Aksnes, der globale CEO von Tibber, warnte davor, sich bei der Stromerzeugung auf Gas zu verlassen. Er betonte, dass erneuerbare Energien in Kombination mit flexiblen Verbrauchsmodellen eine günstigere und stabilere Alternative böten.

Die März-Daten unterstreichen, wie sich die Energiekosten für norwegische Haushalte weiterentwickeln. Intelligentes Laden und die Nutzung von Solarstrom erweisen sich als wirksame Strategien zur Senkung der Rechnungen – selbst wenn der allgemeine Marktdruck die Preise nach oben treibt. Da nahezu alle Haushalte intelligente Zähler nutzen und 93 % dynamische Tarife haben, bleibt Flexibilität der Schlüssel zur Kontrolle der Ausgaben.

Quelle