"NRW kann schwimmen!" bringt über 5.000 Grundschülern und Geflüchteten das Schwimmen bei
Lotta Brandt"NRW kann schwimmen!" bringt über 5.000 Grundschülern und Geflüchteten das Schwimmen bei
Über 5.000 Viert- und Fünftklässler in Münster haben dank der Initiative "NRW kann schwimmen!" das Schwimmen gelernt. Im Rahmen eines Pilotprojekts profitieren zudem geflüchtete Kinder, Frauen und erwachsene Männer von dem Programm. Lokale Organisationen und Förderer haben gemeinsam diese Schwimmkurse ermöglicht.
Die Kurse fanden im Hallenbad Münster-Roxel statt, das von der Stadt Münster bereitgestellt wurde. Der lokale Verein SwimSportTank e.V. leitete das Training mit einem interkulturellen Team aus Übungsleitern, von denen viele die Muttersprachen der Teilnehmenden sprechen – ein wichtiger Faktor, damit sich die Lernenden im Wasser sicherer fühlen.
Die Sparkasse Münsterland Ost finanzierte die Initiative und betonte, dass Schwimmfähigkeiten den Menschen neue Chancen eröffnen. Durch ihre Unterstützung konnten sowohl Schulkinder als auch Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster teilnehmen. Anke Sundermeier, eine zertifizierte Trainerin von SwimSportTank, unterrichtet seit Beginn Schwimmen für Geflüchtete, darunter Kinder, Frauen und erwachsene Männer.
Stefan Centeno Hüttemann, Vertreter der Bezirksregierung, dankte SwimSportTank, der Stadt Münster und der Sparkasse Münsterland Ost für die gelungene Zusammenarbeit. Das Projekt ist Teil des übergeordneten Integrationspilotprojekts, das Neuankömmlingen den Einstieg in die Gemeinschaft erleichtern soll.
Durch das Engagement von SwimSportTank, der Stadt und der Sparkasse Münsterland Ost haben Tausende grundlegende Schwimmkenntnisse erworben. Die Initiative wächst weiter und bietet sowohl Schulkindern als auch Geflüchteten in Münster Schwimmkurse an.






