Oliver Pocher zerlegt Stefan Raabs TV-Comeback mit harter Kritik
Stefan Raabs TV-Comeback erntet scharfe Kritik von Oliver Pocher
Der Entertainer Oliver Pocher hat Stefan Raabs Rückkehr ins Fernsehen hart angegriffen. Der Komiker wirft Raab vor, sein eigenes Vermächtnis zu beschädigen, indem er nach seinem einstigen endgültigen Abschied vom Bildschirm nun doch wieder zurückkehrt. Pochers Äußerungen fallen in eine Phase, in der Raabs aktuelle Formate mit schwachen Quoten und negativer Resonanz kämpfen.
Raab hatte sich bereits 2015 aus der Fernsehpräsenz zurückgezogen und sich stattdessen auf die Arbeit hinter der Kamera konzentriert. Von 2021 bis 2024 fungierte er als operativer Produzent unter dem Dach von Raab TV, brachte alte Formate wie TV total – moderiert von Sebastian Pufpaff – zurück und entwickelte neue RTL-Shows wie Blamieren oder Kassieren und Schlag den Besten. Zudem kreierte er Formate wie Tower Diving und die TV total Wok-Weltmeisterschaft, bevor er 2024 sein Comeback vor der Kamera ankündigte.
Sein Rückkehrstart erfolgte im September 2024 mit einem vielbeachteten Revanchekampf gegen die Boxerin Regina Halmich. Seither hat Raab mehrere neue Shows gestartet, darunter das Comedy-Impro-Spiel Hier wirst du kein Millionär, das wegen schlechter Einschaltquoten eingestellt wurde. Auch seine aktuelle Late-Night-Sendung verzeichnete bisher nur geringe Zuschauerzahlen und niedrige Marktanteile.
Oliver Pocher zeigt sich in seiner Bewertung unerbittlich: Raabs neue Inhalte seien weder originell noch kreativ, sondern ein "katastrophales Scheitern". Die Shows lägen weit unter dem Niveau von Raabs einstigem Erfolgsformat TV total, so Pocher. Er wirft dem Entertainer vor, sich selbst "das Grab zu schaufeln", indem er nicht konsequent bei seinem Rückzug bleibe. Raab hätte seinen ursprünglichen Entschluss, das Fernsehen endgültig zu verlassen, durchhalten sollen.
Bisher ist es Raab nicht gelungen, an frühere Erfolge anzuknüpfen – mehrere Formate wurden bereits abgesetzt oder laufen unter den Erwartungen. Pochers Kritik spiegelt dabei eine grundsätzliche Skepsis wider, ob der Moderator seinen einstigen Charme zurückgewinnen kann. Die Zukunft seiner jüngsten Projekte bleibt ungewiss, während die Quoten weiterhin enttäuschen.






