Osnabrück erhält 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der maroden BBS-Turnhalle
Philipp FischerOsnabrück erhält 1,5 Millionen Euro für die Sanierung der maroden BBS-Turnhalle
Osnabrück erhält 1,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die Sanierung der Turnhalle am Berufsbildenden Zentrum (BBS) Schölerberg. Die Gelder stammen aus dem Programm "Modernisierung kommunaler Sportstätten", das Teil der bundesweiten "Sportmilliarde" ist. Ziel des Projekts ist es, langjährige Mängel in dem aus den 1970er-Jahren stammenden Gebäude zu beheben und gleichzeitig die Barrierefreiheit sowie die Energieeffizienz zu verbessern.
Der Zuschuss deckt dringend notwendige Modernisierungsmaßnahmen in der Zweifeld-Sporthalle ab, die seit Jahren unter baulichen und funktionalen Problemen leidet. Die vor über 50 Jahren errichtete Anlage entspricht nicht mehr den heutigen Standards. Durch die Sanierung soll zudem ein barrierefreier Zugang geschaffen werden, sodass die Halle für alle Nutzerinnen und Nutzer zugänglicher wird.
Osnabrück gehörte zu den ersten Städten, die in der ersten Förderrunde des Programms Mittel bewilligt erhielten. Insgesamt waren 3.600 Projektanträge eingereicht worden, die sich um die verfügbaren 333 Millionen Euro beworben hatten. Wären alle Anträge genehmigt worden, wären die Gesamtkosten für den Bund auf 7,5 Milliarden Euro gestiegen.
Die komplette Sanierung der Turnhalle am BBS Schölerberg wird voraussichtlich rund 6,9 Millionen Euro kosten. Bürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Förderung und betonte deren Bedeutung für die Schule und die gesamte Stadtgemeinschaft.
Die Bundesmittel fließen in die Behebung kritischer Mängel bei der Bausubstanz, der Energiebilanz und der Funktionalität der Turnhalle. Nach Abschluss der Arbeiten wird die modernisierte Anlage Schülerinnen, Schülern und Sportlerinnen mit verbesserten Einrichtungen und besserer Zugänglichkeit zur Verfügung stehen. Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die Sportinfrastruktur Osnabrücks im Rahmen des nationalen Förderprogramms dar.






