02 May 2026, 18:27

Osnabrück will CO₂-Ausstoß bis 2040 um 85 Prozent drastisch senken

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030." zeigt.

Osnabrück will CO₂-Ausstoß bis 2040 um 85 Prozent drastisch senken

Osnabrück hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt, um seinen CO₂-Fußabdruck in den nächsten zwei Jahrzehnten drastisch zu reduzieren. Derzeit verursacht die Stadt pro Einwohner etwa sieben Tonnen CO₂ im Jahr. Nun wollen die Verantwortlichen diesen Wert bis 2040 auf nur noch eine Tonne senken.

Der Vorstoß für strengere Emissionssenkungen begann 2022, als der Stadtrat die Verwaltung aufforderte, eine Klimastrategie zu erarbeiten. Eine lokale Bürgerinitiative, „Osnabrück klimaneutral“, hatte bereits stärkeres Handeln gefordert und damit den Kurs der Stadt geprägt.

Der neue Plan setzt starke Schwerpunkte auf Energie und Verkehr. Fernwärmenetze sollen ausgebaut, Gebäude saniert und fossile Heizsysteme schrittweise abgebaut werden. Zudem wird die Solarenergie ausgebaut – mit mehr Dach- und Freiflächenanlagen, um den steigenden Strombedarf zu decken.

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Im Bereich Mobilität strebt die Stadt an, den Radverkehrsanteil bis 2040 auf 35 Prozent aller Wege zu steigern. Gleichzeitig soll die Osnabrücker Verwaltung selbst bis 2030 klimaneutral werden. Die Strategie wird im Rahmen eines „modellhaften Klimaschutzkonzepts“ vom Bund gefördert.

Die Maßnahmen werden grundlegend verändern, wie Osnabrück Energie erzeugt, Gebäude beheizt und Menschen mobil hält. Bei Erfolg werden die Pro-Kopf-Emissionen der Stadt innerhalb von 17 Jahren um über 85 Prozent sinken. Die ersten großen Schritte umfassen den Ausbau der Solarenergie und den Umstieg auf fossilefreie Heizsysteme.

Quelle