Osnabrücks neue Stadtbotschafter feiern Debüt beim Steckenpferdreiten
Philipp FischerOsnabrücks neue Stadtbotschafter feiern Debüt beim Steckenpferdreiten
Osnabrücks neue Stadtbotschafter gaben ihr Debüt beim traditionellen Steckenpferdreiten
Am Mittwoch, dem 25. Oktober, traten Osnabrücks neueste Stadtbotschafter erstmals öffentlich in Erscheinung – beim jährlichen Steckenpferdreiten. Der Auftritt leitete einen Festtag ein, zu dem auch das Friedenssingen gehörte, mit dem an den 375. Jahrestag des historischen Friedensvertrags der Stadt erinnert wurde. Beide Veranstaltungen unterstrichen die engen Verbindungen Osnabrücks zu seinen internationalen Partnerstädten.
Romane Dantec und Levy Julian Gores begannen ihre Amtszeit als Stadtbotschafter offiziell beim Steckenpferdreiten. Wie es der Tradition entspricht, trugen sie große Symbole aus Sperrholz. Später am Abend waren sie beim Friedenssingen dabei, wo sich die Menge versammelte, um an den 25. Oktober 1648 zu erinnern – den Tag, an dem die Bürger mit gemeinsamem Gesang das Ende des Konflikts feierten.
Dantec unterstützte dabei einen Chor aus Angers, einer der Osnabrücker Partnerstädte, während Gores zwei Chöre aus Haarlem begleitete. Ihr Einsatz fiel kurz vor einem weiteren Jubiläum im kommenden Jahr: dem 60. Jahrestag der dreiseitigen Partnerschaft zwischen Osnabrück, Angers und Haarlem.
Das Stadtbotschafter-Programm hat seit seinem Start bereits über 300 junge Menschen angezogen. Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, in Osnabrück oder einer der Partnerstädte zu arbeiten – mit einer Unterkunft in der Nähe des Marktplatzes. Aktuell sucht die Stadt Botschafter für Çanakkale und Derby. Gute Sprachkenntnisse sind eine zentrale Voraussetzung, da die Rolle darin besteht, die Verbindungen zwischen Osnabrück und seinen internationalen Partnerstädten zu stärken.
Dantec und Gores sind nun die Hauptansprechpartner für alle Belange, die Osnabrücks Partnerstädte betreffen. Ihr Auftritt beim Steckenpferdreiten und Friedenssingen markierte den Beginn ihrer einjährigen Amtszeit. Das Programm ermöglicht jungen Menschen weiterhin, sich in kulturellem Austausch und internationaler Zusammenarbeit zu engagieren.






