28 June 2026, 10:13

Özdemir warnt vor größter Gefahr für die Demokratie durch AfD-Einfluss

Özdemir sieht Demokratie so gefährdet wie nie zuvor

Özdemir warnt vor größter Gefahr für die Demokratie durch AfD-Einfluss

Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat gewarnt, dass die Demokratie in Deutschland vor ihrer größten Bedrohung seit Langem steht. Er verwies auf den wachsenden Einfluss der rechtsextremen „Alternative für Deutschland“ (AfD) und ähnlicher Bewegungen in der gesamten EU und darüber hinaus.

Özdemir betonte die besondere Verantwortung Deutschlands als Land der Shoah und als Ergebnis der Wiedervereinigung. Er argumentierte, ein Machtgewinn der AfD würde ein Vertrauensbruch gegenüber Deutschlands Nachbarn und der internationalen Gemeinschaft bedeuten.

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Der Minister sprach sich für ein mögliches Verbot der AfD aus und forderte eine erneute Prüfung von Artikel 21 des Grundgesetzes, der die Verbote politischer Parteien regelt. Zudem plant Özdemir, Hochburgen der AfD in Bundesländern wie Thüringen und Brandenburg zu besuchen, um direkt mit Wählern ins Gespräch zu kommen.

Obwohl er einräumte, dass einige AfD-Anhänger kaum noch zu überzeugen seien, glaubt er, dass andere noch erreichbar sind. Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit, genau zu prüfen, wo die Partei in ethnonationalistisches Terrain abdriftet.

Özdemirs Warnungen erfolgen im Rahmen seiner Forderungen nach schärferen Maßnahmen gegen die AfD. Er sieht den Aufstieg der Partei als direkte Herausforderung für die demokratischen Werte Deutschlands. Seine Aufrufe zum Handeln spiegeln die wachsende Sorge über den Einfluss der extremen Rechten auf die politische Landschaft des Landes wider.

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