Papst Leo begeistert mit Charme und Witz bei öffentlichen Auftritten
Sebastian FischerPapst Leo begeistert mit Charme und Witz bei öffentlichen Auftritten
Papst Leo hat einmal mehr seine heitere Seite gezeigt – mit einer Reihe geistesgegenwärtiger Bemerkungen. Sein Humor reichte von Sport über Technik bis hin zu seiner eigenen Kleidung bei jüngsten öffentlichen Auftritten.
Beim Besuch im Madrider Stadion Santiago Bernabéu sagte er zum Publikum, ein Tor in dieser Arena sei für jeden Spieler ein großer Meilenstein. Auf einen Zuruf zu den Chicago Cubs antwortete er schlicht: „Die haben verloren!“
In einem scherzhaften Austausch witzelte er über ein KI-System, das seinen Vorgänger imitierte: Es habe auf Anfragen mit „Papst Franziskus würde sagen…“ geantwortet. Auch über überlangen Applaus machte er sich lustig und bemerkte, wenn dieser länger dauere als seine Rede, müsse er eben noch mehr sprechen.
Auf die Frage nach einem Wohltätigkeitstennismatch konterte er: „Wir können Sinner nicht einladen.“ Schon beim früheren Besuch von Jannik Sinner im Vatikan hatte er gescherzt, seine weiße Soutane wäre für Wimbledon wie gemacht. Einem Journalisten, der in den Ruhestand ging, sagte er: „Sie haben dieses Geschenk offenbar erhalten – manche von uns müssen weiterarbeiten.“ Vor einer Predigt auf Italienisch rief er der Menge zu: „Bittet um die Gabe des Heiligen Geistes!“
Die Äußerungen des Papstes sorgten in den unterschiedlichsten Situationen für Lachen und eine herzliche Atmosphäre. Seine Scherze über Sport, Arbeit und sogar seine eigene Kleidung unterstrichen seine zugängliche und humorvolle Art. Die Zuhörer schätzten die Leichtigkeit, mit der er jede Begegnung bereicherte.






