Papst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein historisches Zusammentreffen in Madrid
Lotta BrandtPapst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein historisches Zusammentreffen in Madrid
Papst Leo XIV. unternahm vom 6. bis 12. Juni 2023 einen sechstätigen apostolischen Besuch in Spanien. Die Reise umfasste ein historisches Treffen mit dem puertoricanischen Superstar Bad Bunny, das weltweit Aufmerksamkeit auf die kulturellen und religiösen Ereignisse in Madrid lenkte.
Der Besuch begann am 6. Juni mit einem „Fest des Glaubens“ auf der Plaza de Lima, wo sich etwa 500.000 Menschen versammelten. Am folgenden Tag zogen eine Papstmesse und eine eucharistische Prozession zu Fronleichnam 1,2 Millionen Gläubige ins Zentrum Madrids.
Am selben Abend wie das Glaubensfest gab Bad Bunny ein ausverkauftes Konzert in der Stadt, das rund 60.000 Fans anzog. Der Sänger, der katholisch in Vega Baja, Puerto Rico, aufgewachsen ist, verbindet in seiner Musik Reggaeton und Latin Trap. Seit 2021 hat er sechs Grammy Awards gewonnen und vier Nummer-eins-Alben in den US-amerikanischen Billboard 200 platziert – allesamt auf Spanisch.
Zwei Tage später, am 8. Juni, traf Papst Leo XIV. Bad Bunny im Madrider Stadion Santiago Bernabéu. Vor dem Treffen hatte der Pontifex angemerkt, dass manche junge Menschen dem Konzert möglicherweise den Vorzug vor seinen Veranstaltungen geben könnten. Doch letztlich zogen seine eigenen Zusammenkünfte deutlich größere Menschenmengen an.
Das Zusammentreffen zwischen dem Papst und dem globalen Musikstar markierte eine seltene Schnittstelle von Glauben und Popkultur. Beide Persönlichkeiten hinterließen einen bleibenden Eindruck in Madrid, wobei der Papstbesuch die Rolle der Stadt als Zentrum für großangelegte religiöse und Unterhaltungsveranstaltungen unterstrich.






