10 April 2026, 16:19

Paris Jackson klagt gegen Michael-Jackson-Biopic und fordert Transparenz vom Nachlass

Porträt des verstorbenen Rev. William Jackson in einem Anzug, mit ernstem Gesichtsausdruck, verschränkten Händen und aufrechter Haltung.

Paris Jackson klagt gegen Michael-Jackson-Biopic und fordert Transparenz vom Nachlass

Rechtsstreit um Michael-Jackson-Biopic: Paris Jackson wirft Nachlassverwaltern Intransparenz vor

Ein juristischer Konflikt ist zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Michael-Jackson-Nachlasses über den bevorstehenden Biopic Michael entbrannt. Der Film, der das Vermächtnis des verstorbenen Popstars wiederherstellen und Einnahmen für seine Familie sichern soll, hat stattdessen Streit über Transparenz und finanzielle Rechenschaftspflicht ausgelöst.

Paris Jackson, eine von Michael Jacksons Kindern, hat das Projekt öffentlich kritisiert und von den Nachlassverwaltern John Branca und John McClain klarere Unterlagen gefordert. In dem Biopic Michael übernimmt Jaafar Jackson, ein Neffe des Popstars, die Hauptrolle, während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern verkörpern. Miles Teller spielt John Branca, Jacksons ehemaligen Anwalt und heutigen Testamentsvollstrecker. Der Film zielt darauf ab, das öffentliche Bild des Künstlers zu korrigieren und gleichzeitig Erträge für seine Erben zu generieren.

Paris Jackson hat sich wiederholt gegen das Vorhaben ausgesprochen und den Film bereits als "beschönigend" und "unehrlich" bezeichnet. Zudem pocht sie auf mehr Transparenz bei der finanziellen Verwaltung des Nachlasses. Ihre Vorwürfe führten im März zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, in der die Anwälte des Nachlasses ihr vorwarfen, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume".

Ein Richter hat inzwischen einen Zeitplan genehmigt, der Branca und McClain verpflichtet, ihre Abrechnung für 2025 bis April 2027 vorzulegen. Die Nachlassanwälte argumentieren, Paris Jackson habe bereits Leistungen in Höhe von rund 65 Millionen Dollar erhalten und stehe vor einer Erbschaft von mehreren hundert Millionen. Dennoch drängt sie gemeinsam mit ihren Geschwistern auf aktuellere und detailliertere Finanzaufstellungen.

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Der Streit unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern. Zwar hat das Gericht eine Frist für die Vorlage der Finanzberichte gesetzt, doch bleiben die Konflikte um die Darstellung im Biopic und die Verwaltung des Nachlasses bestehen. Das Ergebnis könnte sowohl die Veröffentlichung des Films als auch die künftige finanzielle Kontrolle der Familie beeinflussen.

Quelle