PGIM drängt mit modularen Reihenhäusern auf den deutschen Wohnungsmarkt
Lotta BrandtPGIM drängt mit modularen Reihenhäusern auf den deutschen Wohnungsmarkt
PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Das Unternehmen will Wohnhäuser in Modulbauweise errichten und diese langfristig vermieten statt zu verkaufen. Dieser Schritt unterstreicht das wachsende Interesse institutioneller Anleger am deutschen Einfamilienhausmarkt.
Die Firma beabsichtigt, Reihenhäuser in Pendlerregionen rund um die großen deutschen Städte zu entwickeln. Durch den Einsatz modularer Bauweisen erwartet PGIM, die Baukosten auf 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter zu begrenzen. Die Mietpreise sollen bei 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter liegen, was monatliche Mieten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro ergibt.
Aktuell bleibt der deutsche Projektentwicklermarkt verhalten, da die Finanzierung häufig von Vorverkäufen abhängt. Um dies zu umgehen, springen nun große Investoren ein und garantieren einen Teil dieser Vorverkäufe. Im Gegenzug akzeptieren sie niedrigere Einstiegspreise – und schaffen so Spielraum für Unternehmen wie PGIM, in den Markt einzusteigen.
Der Vorstoß von PGIM in den Reihenhausmarkt spiegelt einen größeren Trend wider: die zunehmende institutionelle Investition in deutschen Wohnimmobilien. Mit dem Fokus auf Modulbau und langfristige Vermietung könnte das Unternehmen ein neues Modell für die Wohnraumentwicklung in Pendlerzonen vorlegen. Sollte dieser Ansatz erfolgreich sein, könnte er weitere Investitionen im Bereich der Einfamilienhaus-Vermietung anregen.






