18 March 2026, 18:17

Polizei Stade kontrolliert Sicherheitsgurte – jedes vierte Fahrzeug auffällig

Stadtstraße mit fahrenden Autos, Strommasten mit Drähten, Gebäuden, Bäumen und Namensschildern; ein Schild an einem Strommasten trägt die Aufschrift "Fahrer müssen Sicherheitsgurte tragen."

Polizei Stade kontrolliert Sicherheitsgurte – jedes vierte Fahrzeug auffällig

Polizei im Landkreis Stade beteiligt sich an europaweiter Anschnallgurt-Kontrolle

Die Polizei im Landkreis Stade hat kürzlich an einer europaweiten Aktion zur Überprüfung der Nutzung von Sicherheitsgurten und Kinderrückhaltesystemen teilgenommen. Die Kontrollen fanden vom 9. bis 15. März im Rahmen der "ROADPOL-Aktion Anschnallgurt" statt. Beamte hielten hunderte Fahrzeuge an, um die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu überprüfen.

Während der einwöchigen Kontrollwoche überprüfte die Polizei 430 Fahrzeuge im gesamten Landkreis. In fast einem Viertel der Fälle wurden Verstöße festgestellt, was zu 103 Verwarnungen oder Bußgeldern führte.

Die Aktion zeigte auch Unterschiede bei der Gurtpflicht auf: Während im Durchschnitt 98,3 % der Erwachsenen angeschnallt waren, lag die Quote im Güter- und Personentransport mit 89,0 % deutlich niedriger. Studien bestätigen, dass das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts das Risiko für schwere oder tödliche Verletzungen bei Unfällen deutlich erhöht.

Bei Kindern war die Einhaltung insgesamt hoch – 99,3 % waren mit einer Form der Rückhaltevorrichtung gesichert. Allerdings gab es weiterhin Probleme bei der korrekten Nutzung altersgerechter Systeme. Auf Landstraßen trugen 1,9 % der unter Fünfjährigen fälschlicherweise Erwachsenengurte, in städtischen Gebieten stieg der Anteil sogar auf 2,7 %. Ältere Kinder waren besser geschützt: 88,9 % nutzten auf Landstraßen und 87,7 % in Städten Kindersitze.

Die Polizei kündigte an, die Einhaltung der Gurtpflicht auch in Zukunft durch weitere Kampagnen und regelmäßige Streifenfahrten zu überwachen.

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Die Kontrollen deckten vor allem Mängel bei der korrekten Nutzung von Kinderrückhaltesystemen auf, insbesondere bei jüngeren Kindern. Die Behörden werden die Überprüfungen fortsetzen, um Risiken zu verringern und die Verkehrssicherheit zu verbessern. In den kommenden Monaten sind weitere Kontrollaktionen geplant.

Quelle