29 March 2026, 00:18

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde in Nordhorn stärken Dialog für mehr Sicherheit

Eine Gruppe von Muslim-Gemeindemitgliedern steht vor einem Tisch mit Wasserflaschen und anderen Gegenständen, mit einer Wandtafel im Hintergrund und Deckenbeleuchtung.

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde in Nordhorn stärken Dialog für mehr Sicherheit

Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde in Nordhorn haben kürzlich mit der örtlichen Polizei zusammengesessen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren. Bei dem Treffen im Nordhorner Polizeirevier standen die Jugendarbeit, die Kriminalprävention und der Austausch für ein besseres gegenseitiges Verständnis im Mittelpunkt. Beide Seiten betonten die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen den Sicherheitsbehörden und religiösen Gruppen.

Die Begegnung wurde von der Leiterin des Nordhorner Polizeireviers, Frau Bruns, ausgerichtet. Zu den Gästen zählten Imam Jazib Ahmad Aziz sowie Rizwan Ranjah, der in der Gemeinde für den interreligiösen Dialog zuständig ist. Themen waren unter anderem die Vermittlung von sozialer Verantwortung und respektvollem Verhalten an junge Menschen.

Polizeihauptkommissar Jörg Reurik, Experte für Präventionsarbeit, stellte Programme vor, die sich speziell an Jugendliche richten. Zudem ging es um übergeordnete Themen wie die Vorbeugung von Straftaten und die Rolle religiöser Gemeinschaften bei der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Die Ahmadiyya-Gemeinde, die in Nordhorn die Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße betreibt, engagiert sich seit Langem im sozialen Dialog. Ihre Bemühungen decken sich mit dem polizeilichen Ziel, Vertrauen und Kooperation aufzubauen. Die Polizeidirektion Emsland/Grafschaft Bentheim sieht solche Austauschformate als unverzichtbar für eine geeinte Gesellschaft an.

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat zählt in Deutschland rund 40.000 Mitglieder. Zu ihren bekanntesten Moscheen gehören die historische Wilmersdorfer Moschee in Berlin und die Fazle-Omar-Moschee in Hamburg. Zwar ist die genaue Anzahl ihrer Gebetsstätten nicht öffentlich bekannt, doch ihr Einsatz für ein friedliches Miteinander bleibt konsequent.

Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde vereinbarten, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen. Künftige Gespräche werden voraussichtlich Jugendinitiativen und die Aufrechterhaltung des offenen Austauschs behandeln. Beide Seiten sehen die Partnerschaft als wichtigen Schritt hin zu einer geschlosseneren und sicheren Gemeinschaft.

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