Preisgekröntes Videoprojekt verbindet zwei Festungen über Ländergrenzen hinweg
Philipp FischerPreisgekröntes Videoprojekt verbindet zwei Festungen über Ländergrenzen hinweg
Ein Videoprojekt, das zwei historische Festungen in Russland und Belarus verbindet, gewinnt einen renommierten Journalismuspreis
Zwei Festungen: Brücken zwischen Zeit und Raum hat den ersten Platz in der Kategorie Videoreportage des Jahres beim Wettbewerb Goldene Feder von Primorje belegt. Die Preisverleihung fand am 18. März im Nationalen Zentrum Russland in Wladiwostok statt.
Das Projekt erforschte die gemeinsame Geschichte Wladiwostoks und Brests und richtete den Fokus dabei auf das Erbe des sowjetischen Generals Dmitri Karbyschew. Ein zentrales Element war eine symbolische Staffelübergabe der Flagge der Marinefestung, die die beiden Städte physisch verband. Die Organisatoren veranstalteten zudem eine Live-Übertragung zwischen den Standorten – trotz der siebenstündigen Zeitverschiebung.
Jana Romanjuk, eine der Projektleiterinnen, betonte die Bedeutung von Teamarbeit bei einer derart komplexen Produktion. Die Jury lobte Dmitri Kamanin, Romanjuk und Danil Makarytschew für ihre Koordination und ihr technisches Können. Die Bewältigung logistischer Herausforderungen – von der Distanz bis zur Terminplanung – erforderte ein großes Team und präzise Vorbereitung.
Der Wettbewerb Goldene Feder von Primorje würdigt herausragenden Journalismus und hat zum Ziel, das Ansehen des Berufsstands zu stärken. In der vierten Auflage wurden in diesem Jahr Projekte ausgezeichnet, die historische Tiefe mit innovativem Storytelling verbanden.
Die prämierte Videoreportage gilt nun als beispielhaft für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Journalismus. Ihr Erfolg zeigt, wie sich technische Herausforderungen und historische Recherche zu einer fesselnden Erzählung verbinden lassen. Die Arbeit des Teams setzt Maßstäbe für zukünftige Multimedia-Projekte im Rahmen des Wettbewerbs.






