Pytlicks vorzeitiger Wechsel zu den Füchsen Berlin droht am Geld zu scheitern
Tobias NeumannPytlicks vorzeitiger Wechsel zu den Füchsen Berlin droht am Geld zu scheitern
Die Verhandlungen über einen möglichen vorzeitigen Wechsel von Simon Pytlick von der SG Flensburg-Handewitt zu den Füchsen Berlin sind ins Stocken geraten. Sowohl der Spieler als auch der Berliner Verein drängen auf einen schnelleren Transfer, doch bisher haben keine offiziellen Gespräche zwischen den Klubs stattgefunden. Berichte über eine Ablösesumme im siebenstelligen Bereich wurden von beiden Seiten als unrealistisch zurückgewiesen.
Pytlicks Karriere in Deutschland begann bei der SG Flensburg, nachdem er den dänischen Verein GOG verlassen hatte, wo er unter Trainer Nicolaj Krickau gespielt hatte. Im Dezember 2024 einigte er sich darauf, eine Ausstiegsklausel aus seinem Vertrag zu streichen – doch bereits am nächsten Tag wurde Krickau entlassen. Dieser plötzliche Wechsel erschütterte das Vertrauen und führte zu einem neuen Vertrag bis 2030, allerdings mit einer Option für einen Abgang im Sommer 2027. Pytlick zog diese Klausel und bestätigte damit seinen Wechsel zu den Füchsen Berlin ab 2027, strebt nun aber einen früheren Wechsel an.
In einem jüngsten Interview übt Pytlick offen Kritik an der Führung der Flensburger, woraufhin der Verein ein Gespräch ansetzte, um seine Äußerungen zu klären. Unterdessen bezeichnete Bob Hanning, Präsident der Füchse Berlin, die gerüchtweise kolportierte Ablösesumme von über einer Million Euro als übertrieben. Auch Ljubomir Vranjes, Sportdirektor der SG Flensburg, teilte diese Einschätzung und nannte die Summe "überzogen".
Die Füchse Berlin haben zwar ein großes Angebot vorgelegt, doch Trainer Nicolaj Krickau betonte, der Verein könne die hohen Kosten für nur eine Saison nicht rechtfertigen. Trotz des Interesses von Spieler und Berliner Klub haben noch keine Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen begonnen.
Pytlick steht weiterhin bis mindestens Sommer 2027 bei Flensburg unter Vertrag, doch seine Zukunft in Berlin gilt als sicher. Der Streit dreht sich nun um den Zeitpunkt und die Kosten – beide Klubs lehnen die spekulierte Ablösesumme ab. Derzeit sind keine weiteren Gespräche geplant, sodass der Transfer vorerst in der Schwebe hängt.






