Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach schwerem Raub
Sebastian FischerFahrer flieht vor der Polizei, um Haftbefehl zu vermeiden - Rasante Verfolgungsjagd in Wuppertal endet mit Festnahme nach schwerem Raub
Ein 33-jähriger Mann führte die Polizei in den frühen Morgenstunden gestern auf eine rasante Verfolgungsjagd durch Wuppertal. Beamte hatten versucht, ihn aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen schweren Raubes festzunehmen. Die Verfolgung endete mit seiner Ergreifung nach einer Durchsuchung eines nahegelegenen Anwesens, das mit dem eingetragenen Halter seines Fahrzeugs in Verbindung steht.
Der Vorfall begann, als die Polizei den Verdächtigen entdeckte und ihn festsetzen wollte. Statt anzuhalten, floh er mit seinem Auto und löste damit eine Verfolgungsjagd durch die Stadt aus. Während der Flucht streifte sein Fahrzeug einen anderen Wagen, wobei ein 41-jähriger Fahrer verletzt wurde.
Die Beamten verloren den flüchtigen Wagen vorübergehend aus den Augen, fanden ihn später jedoch verlassen vor. Die Ermittler ermittelten daraufhin Angehörige des eingetragenen Fahrzeughalters und durchsuchten eine nahegelegene Wohnung. Der Mann wurde auf dem Grundstück ohne weiteren Widerstand festgenommen.
Er befindet sich weiterhin in Polizeigewahrsam und soll noch heute in eine Justizvollzugsanstalt verlegt werden. Der Haftbefehl steht im Zusammenhang mit dem Vorwurf des schweren Raubes, was vermutlich seinen Fluchtversuch auslöste.
Der verletzte Fahrer erhielt nach dem Zusammenstoß medizinische Versorgung. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, wie lange der Verdächtige vor einer möglichen Anklage in Untersuchungshaft bleibt. Sein Fall wird nun im Justizsystem von Nordrhein-Westfalen weiterverfolgt.






