16 April 2026, 02:16

Rathenauplatz-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – Tiefgaragenpläne vom Tisch

Spielplatz mit Graffiti in einer städtischen Umgebung, umgeben von Gebäuden, Grünflächen, Bänken und einer Straße mit Menschen und Fahrzeugen.

Rathenauplatz-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – Tiefgaragenpläne vom Tisch

Spielplatz am Rathenauplatz in Halle (Saale) nach wochenlanger Teilschließung wieder vollständig geöffnet

Nach Wochen der teilweisen Sperrung ist der Spielplatz am Rathenauplatz in Halle (Saale) nun wieder vollständig zugänglich. Unter Anwohnern, darunter auch Kindern, hatte sich die Sorge verbreitet, die Fläche könnte für den Bau einer Tiefgarage abgerissen werden. Nun hat die Stadt ihre Pläne konkretisiert und die Finanzierung für eine Sanierung gesichert.

Die Probleme begannen, als der elfjährige Jonathan in einer Stadtratssitzung seine Bedenken äußerte. Er hatte Gerüchte gehört, wonach der Spielplatz im Paulusviertel dem Bau von Parkplätzen weichen solle. Die vorübergehende Schließung einzelner Bereiche aufgrund veralteter und unsicherer Geräte verstärkte die Unsicherheit nur noch.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt bestätigte später, dass am Rathenauplatz keine Tiefgarage entstehen werde. Zwar sei die Idee diskutiert worden, doch die hohen Kosten hätten die Verantwortlichen schließlich von dem Vorhaben Abstand nehmen lassen. Stattdessen prüft die Stadt den Bau kleinerer Quartiersgaragen in Gebieten mit besonders hohem Parkplatzbedarf.

Um den maroden Zustand des Spielplatzes zu beheben, werden aus einem Sonderfonds über eine Million Euro bereitgestellt. Das Geld fließt in Reparaturen und Modernisierungen, damit die Anlage für Familien aus der Nachbarschaft sicher und nutzbar bleibt.

Mit der nun gesicherten Finanzierung kann der Spielplatz dringend benötigte Verbesserungen erhalten. Die Entscheidung, am Rathenauplatz keine Tiefgarage zu bauen, beendet monatelange Spekulationen. Kinder und Anwohner können den Ort nun wieder ohne die Angst genießen, ihn an Bauprojekte zu verlieren.

Quelle