RegioBus-Linien bleiben erhalten – neues Fördermodell ab 2027 bringt Planungssicherheit
Philipp FischerRegioBus-Linien bleiben erhalten – neues Fördermodell ab 2027 bringt Planungssicherheit
Die Zukunft der RegioBus-Verbindungen ist für das kommende Jahr gesichert. Ab 2027 wird ein neues Fördermodell die finanzielle Unterstützung standardisieren und systematisch regeln – damit bleiben alle 35 Linien im gesamten Gebiet erhalten.
Die RegioBus-Linien sind unverzichtbare Verbindungen zwischen großen Knotenpunkten, mittelgroßen Städten und lokalen Gemeinden. Sie erschließen Regionen ohne Schienenanbindung und bieten tausenden Fahrgästen täglich eine essenzielle Verkehrsverbindung. Aktuell umfasst das Netz rund 1.500 Fahrten an Wochentagen bei jährlichen Kosten von etwa 116 Millionen Euro.
Da die Strecken oft Kreis- und Stadtgrenzen überschreiten, erfolgt die Finanzierung nicht nach Einzelbezirken oder Kommunen. Künftig tragen die Regionalverwaltung, die beteiligten Landkreise und Städte die Defizite gemeinsam. Zudem muss der Regionalverband die Ausgleichszahlungen transparent in seinem Haushalt ausweisen.
Regelmäßige Überprüfungen und Anpassungen der Leistungen können zu Änderungen im Liniennetz führen. Die Entscheidung sichert jedoch, dass alle 35 RegioBus-Linien auch im nächsten Jahr weiter betrieben werden.
Das neue Fördersystem schafft Planungssicherheit für das gesamte Netz: Die Defizite werden solidarisch ausgeglichen, und die Mittelverwendung wird klar dokumentiert. Ziel ist es, zuverlässige Verkehrsverbindungen in der gesamten Region langfristig zu erhalten.






