13 April 2026, 12:19

Renaturierte Bäche in Bahlingen und Riegel zeigen, wie Hochwasserschutz und Artenvielfalt gelingen

Kleiner Bach, der durch ein grünes Feld neben einem Gewässer fließt, mit Bäumen und Pflanzen auf beiden Seiten, Gebäuden im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Renaturierte Bäche in Bahlingen und Riegel zeigen, wie Hochwasserschutz und Artenvielfalt gelingen

Umweltstaatssekretär André Baumann und der Landtagsabgeordnete Rüdiger Tonojan besichtigten am Freitag, dem 27. März 2026, Gewässerrenaturierungsprojekte in Bahlingen, Riegel und Teningen. Die Exkursion stand im Zeichen von Maßnahmen zur Aufwertung kleinerer Bäche und Flüsse – etwa durch das Einbringen von Totholz oder die Verbreiterung der Uferzonen.

In Bahlingen begutachteten die Verantwortlichen ein abgeschlossenes Renaturierungsvorhaben an der Glotter. Die dortigen Arbeiten haben bereits Lebensräume aufgewertet und den Hochwasserschutz verbessert – ein Vorbild für künftige Projekte.

Die Gespräche in Riegel und Teningen drehten sich um bürokratische Hürden, die ähnliche Vorhaben verzögern. Lokale Vertreter wiesen darauf hin, dass viele kleinere Maßnahmen – wie die Schaffung von Strömungsvielfalt oder Ufererweiterungen – mit minimalem Aufwand im Rahmen regulärer Unterhaltsarbeiten umgesetzt werden könnten.

Die Teilnehmer betonten, dass kleinere Gewässer großes Potenzial für kostengünstige und unkomplizierte Renaturierungen bieten. Ziel sei es, solche Projekte zu beschleunigen und langfristig leichter umsetzbar zu machen.

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Alle Beteiligten waren sich einig über die Bedeutung intakter Gewässer für die Artenvielfalt, die Klimafolgenanpassung und die regionale Entwicklung. Der Besuch unterstrich die Notwendigkeit schnellerer und effizienterer Maßnahmen zur Revitalisierung von Flüssen und Bächen in der gesamten Region.

Quelle