Rheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zu Wasserkraft-Ausbau und Ökologie-Folgen
Tobias NeumannRheinfelden 20plus: Öffentliche Anhörungen zu Wasserkraft-Ausbau und Ökologie-Folgen
Öffentliche Anhörungen zur Initiative „Rheinfelden 20plus“ finden am 1. und 2. Juli 2026 statt. Die Veranstaltungen im „Haus der Begegnung“ in Grenzach-Wyhlen widmen sich den Plänen zur Steigerung der Wasserkraftproduktion am Kraftwerk Rheinfelden. Im Mittelpunkt stehen dabei die ökologischen Auswirkungen sowie mögliche Ausgleichsmaßnahmen.
Das von der naturenergie hochrhein AG vorgeschlagene Vorhaben sieht vor, den Rhein oberhalb und unterhalb des Kraftwerks auszubaggern. Dazu sollen an zwei Abgrabungsstellen jeweils rund 35.000 Kubikmeter Fels abgetragen werden. Zudem entstehen temporäre Anlegestellen, um das abgebauten Material abzutransportieren.
Die Bauarbeiten dürften etwa zweieinhalb Jahre dauern. In den Anhörungen werden Bedenken von Gemeinden, Unternehmen und Anwohnern thematisiert. Ob die Öffentlichkeit teilnehmen darf, hängt jedoch von der Zustimmung der direkt beteiligten Parteien ab.
Schwerpunkte der Diskussionen sind die ökologischen Folgen für die Oberrhein-Region sowie Maßnahmen zum Ausgleich möglicher Schäden. Zudem werden technische Details der Flussbettveränderungen erörtert.
Die Anhörungen bieten eine Plattform für Einwände und Stellungnahmen, bevor endgültige Entscheidungen fallen. Bei einer Genehmigung könnte die Vertiefung die Stromerzeugung des Kraftwerks deutlich steigern. Die Ergebnisse der Anhörungen werden darüber entscheiden, ob das Projekt umgesetzt wird – und wenn ja, unter welchen Auflagen.






