17 April 2026, 14:23

"Richi"-Meme löst juristischen Streit zwischen Familie Schönbächler und Influencer Zeki aus

Ein Mann in einer schwarzen Kapuzenjacke und einem schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd, der ein Mikrofon hält, steht selbstbewusst vor einer Wand und sieht aus wie ein Komiker mit zurückgekämmtem Haar.

"Richi"-Meme löst juristischen Streit zwischen Familie Schönbächler und Influencer Zeki aus

Ein langjähriger Internet-Meme mit Hermann Schönbächlers berühmter Äußerung "Richi" hat eine juristische Auseinandersetzung ausgelöst. Die Familie Schönbächler fordert den Schweizer Influencer Zeki auf, den geflügelten Spruch aus seinen beliebten Soundboxen zu entfernen, da sie niemals die Erlaubnis für dessen Nutzung erteilt habe. Mehrere Händler haben bereits damit reagiert und entsprechende Merchandise-Artikel aus ihrem Sortiment genommen.

Der Streit begann, als Zeki den viral gegangenen "Richi"-Audioclip in seine Comedy-Soundboxen aufnahm. Der Satz, der ursprünglich aus einem Schweizer TV-Interview stammt, wurde im Netz weit bekannt. Die Familie Schönbächler betonte jedoch, sie habe die kommerzielle Nutzung nie autorisiert und keine finanziellen Vorteile aus Zekis Produkten gezogen.

Händler reagierten prompt auf die Forderung der Familie. Brack nahm die Soundboxen komplett aus dem Verkauf, während Galaxus Fan-Artikel wie Socken und Kinderbücher nicht mehr anbietet. Galaxus verkauft allerdings weiterhin die bereits vorhandenen Soundboxen, bis die Rechtefrage mit dem Vertriebspartner Swissmeme geklärt ist.

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Zeki bestätigte, dass künftige Auflagen seiner Soundbox den "Richi"-Meme nicht mehr enthalten werden, um rechtlichen Vorgaben zu entsprechen. Die restlichen Bestände der älteren Versionen verkauft er jedoch noch ab. Unterdessen erklärte der Schweizer Rundfunk SRF, er habe keine Nutzungsrechte für den Clip ohne ausdrückliche Zustimmung der Familie erteilt.

Die Familie Schönbächler bittet die Öffentlichkeit, den Hype um den Spruch zu beenden. Sie betont die Notwendigkeit von Respekt und Privatsphäre, insbesondere für ihre Kinder, die unter der anhaltenden Aufmerksamkeit leiden.

Der Fall zeigt die rechtlichen Risiken auf, die mit der Nutzung viraler Inhalte ohne Genehmigung verbunden sind. Zekis Soundboxen werden den "Richi"-Clip künftig nicht mehr enthalten, und Händler haben ihre Bestände entsprechend angepasst. Die Bitte der Familie Schönbächler nach Privatsphäre bleibt ein zentraler Faktor für die weitere Entwicklung der Situation.

Quelle