Sachsen-Anhalt schafft digitalen Durchbruch mit Rekord-Glasfaserausbau
Philipp FischerSachsen-Anhalt schafft digitalen Durchbruch mit Rekord-Glasfaserausbau
Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte beim Ausbau seiner digitalen Infrastruktur gemacht. Durch eine Kombination aus öffentlichen Fördermitteln und privaten Investitionen konnten Lücken in der Internetversorgung geschlossen werden – immer mehr Haushalte in der Region profitieren nun von schnelleren Anschlüssen.
Das Glasfasernetz im Land wurde massiv ausgebaut. Die Abdeckung mit Fibre-to-the-Building (FTTB) oder Fibre-to-the-Home (FTTH) stieg von nur 13,07 % auf 48,74 %. Gleichzeitig verdoppelte sich nahezu der Anteil der Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeiten (1 Gbit/s) – von 25,96 % auf 65,37 %.
Langsame Internetzonen, sogenannte „weiße Flecken“ mit weniger als 30 Mbit/s, sind fast verschwunden. Diese Gebiete schrumpften von knapp 9 % der Region auf unter 3 %. Mittlerweile haben 97,53 % der Haushalte – rund 1,1 Millionen – Zugang zu mindestens 30 Mbit/s. Noch größer ist der Anteil der Haushalte mit mindestens 100 Mbit/s: Er liegt bei 93,08 %.
Hinter dem Fortschritt stehen erhebliche Investitionen. Seit 2008 hat Sachsen-Anhalt rund 500 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in den Breitbandausbau gesteckt. Zudem beteiligten sich über 30 Telekommunikationsunternehmen an privat finanzierten Netzmodernisierungen.
Die Verbesserungen bedeuten schnelleres und zuverlässigeres Internet für fast alle Haushalte in Sachsen-Anhalt. Mit weniger Langsamzonen und einer flächendeckenderen Glasfaserversorgung hat die Region die digitale Kluft verringert. Die gemeinsame Anstrengung von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft war dabei entscheidend.






