Sarah Ferguson: Wie Chaos, Luxus und Machtspiele ihr Hauswesen zerstörten
Philipp FischerSarah Ferguson: Wie Chaos, Luxus und Machtspiele ihr Hauswesen zerstörten
Neue Details über das turbulente Hauswesen von Sarah Ferguson, der Herzogin von York, sind ans Licht gekommen – nach ihrem und Prinz Andrews Sturz in royaler Ungnade. Ein aktueller Bericht schildert ihr unberechenbares Verhalten, ihre finanziellen Forderungen und die chaotischen Arbeitsbedingungen, denen ihr Personal ausgesetzt war. Die Enthüllungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem auch Prinz Andrew selbst mit juristischen Ermittlungen konfrontiert ist.
Fergusons unvorhersehbare Art setzte ihr Personal völlig zu und demoralisierte es. Wie der Autor Andrew Lownie berichtet, war die Arbeit für sie „absolut chaotisch“. Von den Angestellten wurde erwartet, rund um die Uhr verfügbar zu sein – ein ständiger Kampf, mit ihrer unermüdlichen Energie und Planlosigkeit Schritt zu halten. Viele sollen vor Stress in Tränen ausgebrochen oder gekündigt haben.
Auch ihre finanziellen Gewohnheiten waren extrem. Lownie beschreibt sie mit einer „Marie-Antoinette-Haltung“ zum Geld: Sie gab prassenhaft Luxusgüter aus, während sie Ressourcen verschwendete. Vorbereitete Mahlzeiten blieben oft unberührt und wurden gedankenlos weggeworfen. Trotz ihres verschwenderischen Lebensstils bat sie Jeffrey Epstein in E-Mails wiederholt um Geld und nannte ihn eine „Legende“.
Die Instabilität beschränkte sich nicht auf Finanzen. Lownie bezeichnet Ferguson als „sehr manipulativ“ und wirft ihr vor, andere für ihre eigenen Pläne auszunutzen. Ihre häufigen Meinungswechsel verschärften das Chaos im Haushalt zusätzlich. Die Lage spitzte sich zu, nachdem sie und Prinz Andrew ihrer royalen Titel enthoben und aus dem Royal Lodge vertrieben wurden.
Die Probleme des Paares hielten auch im Februar 2022 an, als Prinz Andrew unter dem Verdacht der Amtsmissbrauchs festgenommen wurde. Die Vorwürfe erhöhten den Druck auf eine Familie, die ohnehin schon an den Rand des königlichen Lebens gedrängt worden war.
Fergusons erratische Führung und ihre finanziellen Exzesse hinterließen bei ihren Mitarbeitern eine Spur der Verbitterung. Während Prinz Andrews juristische Schwierigkeiten weiterhin ungelöst sind, blicken die ehemaligen Royals nun einer Zukunft entgegen, die weit von ihren einstigen Privilegien entfernt ist. Die Folgen ihres Handelns haben nicht nur ihr eigenes Leben verändert, sondern auch das derer, die einst in ihrem Umfeld gefangen waren.






