25 March 2026, 12:20

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit platonischem Kuss Debatte aus

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau, die sich umarmen und küssen, mit einem Schädel im Hintergrund.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit platonischem Kuss Debatte aus

Ein freundlicher Kuss zwischen Scarlett Johansson und Jonathan Bailey bei einer jüngsten Veranstaltung zu Jurassic World: Rebirth hat eine Diskussion über platonische Zuneigung ausgelöst. Der Moment, der auf dem roten Teppich festgehalten wurde, ist Teil eines wachsenden Trends, bei dem Prominente nicht-romantische Bindungen durch Küsse und Umarmungen öffentlich zeigen.

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Die Körpersprache-Expertin Judi James erklärt, dass solche Gesten alles andere als ungewöhnlich seien. Sie signalisierten oft Vertrauen, reduzierten Stress und stärkten soziale Verbindungen – ähnlich wie Verhaltensweisen, die auch bei Primaten zu beobachten seien. Der kurze Kuss auf die Lippen zwischen Johansson und Bailey sorgte während ihres Auftritts zur Filmwerbung für Aufmerksamkeit. Bailey verteidigte die Geste später mit den Worten: "Ich glaube daran, Liebe auf die vielfältigsten Weisen zeigen zu können." Seine Äußerungen passen zu einem größeren kulturellen Wandel, bei dem öffentliche Zuneigungsbekundungen unter Freunden immer sichtbarer werden.

Johanssons Ehemann, Colin Jost, nahm die Spekulationen um den Kuss mit Humor. "Die Leute machen wirklich ein großes Ding daraus, wenn jemand seinen Freund zur Begrüßung küsst", scherzte er. Jost betonte zudem, dass Bailey, der sich seit 2018 offen zu seiner Homosexualität bekennt, keine romantische Konkurrenz darstelle.

Bei Weitem kein Einzelfall: In den letzten fünf Jahren gingen ähnliche Szenen viral. Die BTS-Mitglieder V und Jungkook küssten sich 2022 bei Konzerten auf die Wange. NFL-Star Aaron Rodgers tauschte nach dem Super Bowl 2023 mit Teamkollegen Umarmungen und Küsse aus. Bei den VMAs 2024 gab Taylor Swift Selena Gomez einen Kuss auf die Wange. Auch Persönlichkeiten wie Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna wurden bereits beim Küssen enger Freunde fotografiert.

Die Kommunikationsberaterin Judi James weist darauf hin, dass diese Handlungen dem Verhalten von Primaten ähnelten. Küsse unter Freunden dienten häufig der Stärkung von Bindungen und der Entspannung – ohne romantische Absicht. Hollywood sei ein Paradebeispiel, wo platonische Küsse längst zur Normalität gehörten. Die Moderatorin Cat Deeley, bekannt für ihre "Freundinnen-Küsse", postete kürzlich ein Geburtstagsfoto, auf dem sie ihre beste Freundin, die Designerin Charlie Brear, scherzhaft küsst.

Der Trend spiegelt eine breitere Akzeptanz von Zuneigungsgesten jenseits der Romantik wider. Ob auf roten Teppichen oder Sportplätzen – Prominente normalisieren öffentliche, platonische Nähebekundungen. Experten zufolge fördern solche Handlungen emotionale Sicherheit und vertiefen zwischenmenschliche Verbindungen – ganz ohne versteckte Bedeutung.

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