Schnieder lehnt mehr Geld für die Bahn ab – "170 Milliarden müssen reichen"
Tobias NeumannSchnieder lehnt mehr Geld für die Bahn ab – "170 Milliarden müssen reichen"
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Forderungen nach zusätzlichen Mitteln für die Deutsche Bahn zurückgewiesen. Er besteht darauf, dass das Unternehmen mit dem bestehenden Budget effizienter wirtschaften müsse. Fast 170 Milliarden Euro sind bereits für den Schienenbetreiber in dieser Legislaturperiode vorgesehen.
Schnieder wies die Bitte der Deutschen Bahn um mehr Geld zurück und argumentierte, dass die Rekordsumme von nahezu 170 Milliarden Euro sinnvoll eingesetzt werden müsse. Davon sind über 106 Milliarden Euro speziell für Schienenprojekte reserviert.
Der Minister betonte die Notwendigkeit verbesserter Betriebsabläufe und moderner Infrastruktur. Zudem forderte er einen schnelleren Ausbau der Schienenwege. Darüber hinaus treibt er die zügige Digitalisierung des Netzes voran.
Schnieder erklärte, dass mit einem derart hohen Budget spürbare Fortschritte möglich sein müssten. Das Unternehmen solle sich auf die Umsetzung konzentrieren, statt nach weiteren Finanzmitteln zu verlangen.
Die Deutsche Bahn steht nun unter Druck, diese Anforderungen mit den vorhandenen Ressourcen zu erfüllen. Die Haltung des Ministers bedeutet, dass keine zusätzliche finanzielle Unterstützung fließen wird. Der Fokus bleibt auf Effizienz, Modernisierung und beschleunigter Entwicklung.
