Schwerer Sturz nach "Dooring"-Unfall: Radfahrerin von Autotür erfasst
Tobias NeumannSchwerer Sturz nach "Dooring"-Unfall: Radfahrerin von Autotür erfasst
Radfahrerin nach „Dooring“-Unfall auf Mühlenstraße schwer gestürzt
Eine 28-jährige Radfahrerin wurde am späten Montagabend auf der Mühlenstraße von einer plötzlich geöffneten Autotür erfasst und stürzte schwer. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Otto-Brenner-Straße, als ein Autofahrer beim Aussteigen aus seinem Fahrzeug den rückwärtigen Verkehr nicht beachtet hatte. Die Polizei rief daraufhin alle Kraftfahrer zu erhöhter Vorsicht beim Verlassen geparkter Autos auf.
Der Zusammenstoß passierte gegen 22:55 Uhr, als die Frau die Mühlenstraße entlangfuhr. Ein 55-jähriger Mann aus Bielefeld öffnete die Tür seines geparkten Volkswagen UP, ohne sich umzusehen – die Radfahrerin prallte dagegen und stürzte auf die Fahrbahn.
Zum Zeitpunkt des Unfalls trug die Frau keinen Helm. Ein Zeuge vor Ort bestätigte ihre Schilderung und bestätigte, dass der Fahrer keine Rücksicht auf herannahende Verkehrsteilnehmer genommen hatte.
Die Behörden warnten erneut vor den Gefahren des sogenannten „Dooring“ – wenn Insassen eines Fahrzeugs die Tür ohne Rücksicht auf Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer öffnen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) thematisiert dieses Risiko in seiner aktuellen Kampagne „Kopf drehen, Radfahrer sehen!“. Die Polizei erinnerte zudem daran, dass auch Beifahrer beim Aussteigen besondere Vorsicht walten lassen müssen.
Der Vorfall unterstreicht die ständigen Risiken, denen Radfahrer durch unerwartete Hindernisse im Straßenverkehr ausgesetzt sind. Die Polizei betont weiterhin, wie wichtig es ist, vor dem Öffnen der Autotür Spiegel und tote Winkel zu kontrollieren. Mit der DVR-Kampagne soll durch gestiegene Aufmerksamkeit von Fahrern und Insassen die Zahl solcher Unfälle verringert werden.






