Siemens Mobility und Braunschweig stärken gemeinsam die Schienenverkehrstechnologie
Sebastian FischerSiemens Mobility und Braunschweig stärken gemeinsam die Schienenverkehrstechnologie
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Vereinbarung zur Erweiterung des Unternehmensstandorts für Eisenbahnsignal- und Automatisierungstechnik getroffen. Die Partnerschaft wurde durch eine Absichtserklärung besiegelt. Beide Seiten wollen damit die Position Braunschweigs als Zentrum für moderne Schienenverkehrstechnologie stärken.
Kern des Abkommens ist ein Grundstückstausch über ein 20.000 Quadratmeter großes Areal, das Siemens und der Stadt gemeinsam gehört. Zusätzlich sollen weitere Flächen erworben werden, um künftiges Wachstum zu ermöglichen – darunter Pläne für eine moderne Produktionshalle. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe wird nun die genauen Bedingungen des Tauschs ausarbeiten.
Marc Ludwig, CEO des Bereichs Schieneninfrastruktur bei Siemens Mobility, plant eine Aufwertung des Braunschweiger Standorts. Die Erweiterung soll die Kapazitäten erhöhen und die digitale Fertigung einführen, um der steigenden globalen Nachfrage gerecht zu werden. Siemens will sich zudem an städtischen Planungswettbewerben beteiligen, um die Entwicklung des Gebiets mitzugestalten.
Die Stadt sieht in dem Projekt einen Impuls für lokale Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum betonte, die Vereinbarung sei ein Zeichen des Vertrauens in den Wirtschaftsstandort Braunschweig.
Durch den Grundstückstausch und die neuen Anlagen kann Siemens Mobility seine Produktionskapazitäten ausbauen. Die Erweiterung festigt die Position des Unternehmens in der Schieneninfrastrukturtechnologie und sichert langfristig Arbeitsplätze sowie Investitionen in der Region.
