11 June 2026, 00:22

SPD-Spitzenkandidat Krach fordert fünfprozentige Reichensteuer für Einkommen über 300.000 Euro

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

SPD-Spitzenkandidat Krach fordert fünfprozentige Reichensteuer für Einkommen über 300.000 Euro

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Steuer für Spitzenverdiener vorgeschlagen. Der Entwurf sieht eine Abgabe von fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro für Einzelpersonen und über 500.000 Euro für verheiratete Paare vor. Krach begründet dies mit der wachsenden Ungleichheit in Deutschland, die damit bekämpft werden solle.

Die Abgabe trägt den Namen „Solidaritätszuschlag Zukunft“ und soll bis 2030 gelten. Krach möchte sie zu Beginn des Reformprozesses einführen, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik wiederherzustellen. Die Einnahmen daraus sollen in Bildungsprogramme und Familienförderung fließen.

Gleichzeitig kritisierte der Kandidat geplante Sparmaßnahmen. Diese Kürzungen, warnte er, würden Alleinerziehende, Rentner:innen, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende überproportional belasten. Die SPD solle jede Einsparung blockieren, die sozial Schwache besonders hart treffe.

Zur Begründung verwies Krach auf die steigende Zahl ultravermögender Personen in Deutschland. Die Steuer sei ein notwendiger Schritt, um die wirtschaftliche Kluft zu verringern. Die geplante Abgabe trifft nur die höchsten Einkommen und läuft bis 2030. Die Mittel sollen direkt in Bildung und Familienförderung investiert werden. Krachs Konzept zielt darauf ab, benachteiligte Gruppen zu schützen und gleichzeitig die finanzielle Ungleichheit zu verringern.

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