07 June 2026, 16:14

SPD und DGB fordern gemeinsame betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer

SPD-Fraktion unterstützt DGB-Vorschlag für betriebliche Altersvorsorge

SPD und DGB fordern gemeinsame betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer

Die Bundestagsfraktion der SPD unterstützt nun einen neuen Rentenreformvorschlag. Der Plan, der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgelegt wurde, sieht eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssten demnach gleichermaßen in das System einzahlen.

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Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, forderte die Bundesregierung auf, eine gesetzliche betriebliche Rente einzuführen. Ihr Vorschlag betont, dass auch die Arbeitgeber in den Fonds einzahlen müssen, um die Zukunft der Beschäftigten abzusichern.

Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, schloss sich dieser Forderung an. Sie bestand darauf, dass Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge übernehmen sollten. Ohne eine faire Kostenverteilung, warnte sie, bleibe die Altersabsicherung unzureichend.

Mit der Unterstützung der SPD rückt der DGB-Plan in die politische Diskussion vor. Wird das Modell umgesetzt, müssten beide Seiten die finanzielle Last teilen. Ziel der Initiative ist es, die langfristige Altersvorsorge der Arbeitnehmer zu stärken.

Quelle