21 April 2026, 02:15

Steuererleichterung für Hausbesitzer: Droht das Aus für die Renovierungsförderung?

Offenes Buch mit handgeschriebener Schrift auf altem Papier, mit Wasserzeichen, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Steuererleichterung für Hausbesitzer: Droht das Aus für die Renovierungsförderung?

Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit eine Steuererleichterung, die Hausbesitzern bei der Finanzierung von Renovierungskosten unter die Arme greift. Die aktuelle Förderung ermöglicht es Haushalten, bis zu 1.200 Euro pro Jahr für handwerkliche Arbeiten erstattet zu bekommen. Doch die Zukunft dieses Anreizes scheint nun ungewiss.

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Das bestehende Programm erlaubt privaten Haushalten, 20 Prozent der Arbeitskosten für Haussanierungen steuerlich geltend zu machen – mit einer jährlichen Obergrenze von 6.000 Euro. Daraus ergibt sich eine mögliche Steuerersparnis von bis zu 1.200 Euro. Nun überlegen Koalitionspolitiker jedoch, ob die Förderung komplett gestrichen werden soll.

Bevor eine Entscheidung fällt, holt die Regierung Stellungnahmen von Wirtschaftsverbänden ein, um die möglichen Folgen abzuschätzen. Das Bundesfinanzministerium wollte sich unterdessen nicht zu den Berichten äußern.

Führende Mitglieder der oppositionellen CDU/CSU-Bundestagsfraktion geben an, keine Kenntnis von Plänen zur Abschaffung der Steuervergünstigung zu haben. Die Förderung existiert seit Jahren und bietet finanzielle Entlastung für Reparaturen, Modernisierungen und Instandhaltungsarbeiten in Privathaushalten.

Fiele die Steuererleichterung weg, könnten Hausbesitzer die Kosten für Handwerkerleistungen nicht mehr steuerlich absetzen. Die laufenden Gespräche der Regierung mit Branchenvertretern deuten darauf hin, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Das Ergebnis könnte sowohl Haushalte als auch kleine Unternehmen im Baugewerbe betreffen.

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