Straßenbahnstrecke nach Rautheim droht zu scheitern – Kosten und Verzögerungen gefährden Wohnprojekt
Sebastian FischerStraßenbahnstrecke nach Rautheim droht zu scheitern – Kosten und Verzögerungen gefährden Wohnprojekt
Pläne für neue 3,5 Kilometer lange Straßenbahnstrecke von der Helmstedter Straße nach Rautheim stehen auf der Kippe
Das Projekt, das bereits teurer werden soll als der Ausbau in Volkmarode, hat nun einen ungewissen Starttermin. Stadtvertreter räumen ein, dass weitere Kostensteigerungen für die Rautheimer Strecke nicht ausgeschlossen werden können.
Beim Ausbau des Schienennetzes in Volkmarode-Ost sind die Kosten bereits stark gestiegen. Ursprünglich auf 41 Millionen Euro veranschlagt, belaufen sich die Ausgaben mittlerweile auf etwa 58 Millionen Euro – ein Anstieg um 17 Millionen. Diese Entwicklung weckt Befürchtungen, dass auch die Verlängerung der Straßenbahn nach Rautheim ähnlich teuer werden könnte.
Die Grünen warnen vor einer weiteren Kostenexplosion bei der Rautheimer Strecke. Gleichzeitig bestätigte die Stadtverwaltung, dass der Straßenbahnausbau und das geplante Wohnprojekt mit 800 Wohneinheiten in Rautheim-Möncheberg weiterhin miteinander verknüpft sind. Wann mit dem Bau begonnen werden kann, müssen die Gremien des Stadtrats entscheiden.
Ohne Fortschritte bei der Straßenbahn bleibt auch das Wohnbauvorhaben auf Eis. Eine Mehrheit im Rat könnte zwar noch den Zeitplan für das Möncheberg-Projekt beeinflussen, doch ein konkreter Baubeginn für die Straßenbahn steht weiterhin aus.
Die Verzögerung beim Straßenbahnbau hält das Wohnprojekt in der Schwebe. Die Stadtverwaltung hat gewarnt, dass weitere Kostensteigerungen für die Rautheimer Strecke nicht auszuschließen seien. Sowohl die Straßenbahnverlängerung als auch die Wohnbebauung hängen nun von künftigen Ratsentscheidungen ab.






